Raspberry Pi 4 auf dem Prüfstand

© Gareth Halfacree

Durchgestartet

Ein Stresstest zeigt, wie sich der neue Raspberry Pi 4 Modell B gegenüber den älteren Modellen abhebt.

Es war das Ende einer Ära: Als Eben Upton letztes Jahr den Raspberry Pi 3A+ vorstellte, merkte er an, es sei nun an der Zeit für etwas radikal Neues. Nach überraschend kurzer Zeit löste er nun, Ende Juni 2019, das Versprechen ein: Der Raspberry Pi 4 bricht mit alten Standards und legt den Grundstein für eine neue Generation von Raspberry-Pi-Modellen.

Der lästige Flaschenhals durch die Anbindung von Netzwerk und USB über eine Lane gehört damit endlich der Vergangenheit an. Dasselbe gilt aber auch für das seit dem Raspberry Pi B+ gewohnte Platinenlayout. Obwohl der RasPi 4B auf den ersten Blick ganz ähnlich aussieht, fällt das Board etwas größer aus. Das liegt an den weiter außen liegenden Ports, die einen Betrieb im Gehäuse erleichtern sollen. Darüber hinaus haben die Anschlüsse für Ethernet und USB die Plätze getauscht. Als Stromzufuhr dient nun ein USB-C-Anschluss, und statt des Standard-HDMI-Ports gibt es nun gleich zwei Micro-HDMI-Ports.

Das SoC haben die Entwickler komplett überholt (siehe Tabelle "Raspberry Pi 4B: Spezifikationen"). Es erreicht jetzt einen Durchsatz von 5 GByte/s und verfügt zusätzlich über USB-3.0-Anschlüsse, über die Sie bei Bedarf externen Speicher oder Hubs anbinden. Als Kern dienen eine mit 1,5 GHz getaktete 64-Bit-CPU Cortex-A72 sowie die leistungsfähige Grafikeinheit VideoCore VI, die den bislang stets verwendete VideoCore IV ersetzt.

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