Grafische Oberflächen für kleine Displays

© Anuwat Donkiewpri, 123RF

Gut verpackt

Für das Ansteuern kleiner Displays gibt es keine Programme von der Stange. Mit Python und einer Pygame-Bibliothek erstellen Sie trotzdem im Handumdrehen Anwendungen.

Im Artikel "Geschrumpft" [1] aus der letzten Ausgabe ging es um die Auswahl und Installation von kleinen Touch-Displays für den Raspberry Pi. Auf den Kauf solcher Hardware folgt in der Regel die Ernüchterung: Für die Bildschirme gibt es so gut wie keine vorgefertigten Bibliotheken. Das liegt daran, dass zum einen jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht und es zum anderen für diese Display-Größen lange einfach keine sinnvollen generischen Anwendungen gab. Hier heißt es also immer noch selbst Hand anlegen.

Erschwerend kommt hinzu, dass es keine für kleine Displays optimierten GUI-Toolkits gibt. Die Variante, die im Zentrum dieses Artikels steht, hat der Autor für einige seiner Projekte neu geschrieben. Für das Verständnis des Artikels sollten Sie Grundwissen in Python mitbringen. Wer schon grafische Oberflächen in anderen Sprachen geschrieben hat, findet sich leichter ins Thema ein; derartiges Wissen ist aber keine Voraussetzung.

Selbst wenn Sie keinen kleinen Bildschirm besitzen, eignen sich die Beispiele problemlos für den Einsatz auf einem normalen Linux-System, wie etwa Raspbian Pixel oder Ubuntu. Der Autor entwickelt Anwendungen immer unter X11, erst das fertige Programm läuft dann auf dem Raspberry Pi.

[...]

Auf RasPi-Geek.de finden Sie alle Print-Artikel, die bisher in Raspberry Pi Geek erschienen sind. Damit steht Ihnen ein gut bestücktes Archiv inklusive der Beiträge der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Alle Artikel stehen 12 Monate nach der Erstveröffentlichung kostenlos zur Verfügung. Für ausgesuchte Beiträge aus den letzten sechs Ausgaben fällt eine kleine Gebühr an, für die Sie dann ein PDF des Artikels erhalten.

Raspberry Pi Geek kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Aktuelle Ausgabe

12/2019
RasPi-Alternativen

Diese Ausgabe als PDF kaufen

Preis € 9,99
(inkl. 19% MwSt.)

Stellenmarkt

Neuigkeiten

  • Grußbotschaften

    Mit Sonic Pi zaubern Sie komplexe Sounds, die Sie bei Bedarf sogar noch während des Abspielens modifizieren.

  • Das Runde und das Eckige

    Mit dem MCP4725 ergänzen Sie einen RasPi um einem D/A-Wandler, der bei Bedarf noch weitere Funktionen erfüllt.

  • Alles unter Kontrolle

    Schon ein einfaches Mikrocontrollerboard wie das CY8CKIT-049-42xx bietet erstaunlich viele Möglichkeiten beim Ansteuern von Hardware.

  • Viele Kerne

    Das Spresense Development Board von Sony lässt sich mit der Arduino IDE programmieren und bringt auch ein eigenes Entwickler-SDK mit.

  • Exotische Früchte

    Der aus China stammende Orange Pi positioniert sich mit einem guten Preis und interessanten Features gegen die RasPi-Truppe. Kann er sich auch behaupten?

  • Flexibler Surfer

    Mit dem neuen RasPi 4 setzen Sie einen öffentlichen Webkiosk schnell und kostengünstig auf.

  • Auskunftsfreudig

    Viele Devices, so auch der E.ON-Aura-Controller, verwenden eine Schnittstelle namens REST, um Zustandsdaten zu übermitteln. Mit ein wenig Bastelei lesen Sie diese auch über Ihr Smartphone aus.

  • Doppelt gemessen

    Mit wenig Aufwand und einem Pi Zero realisieren Sie einen mobilen Zweikanal-Spannungsprüfer.

  • Elegant zusammengeführt

    Tizonia streamt Musik von Online-Quellen und lokalen Sammlungen. Die schlanke Architektur macht den Player zur guten Wahl für den Einsatz auf dem RasPi.

  • Kommunikativ

    Nicht jeder traut sich zu, sein eigenes Smartphone zu bauen. Allerdings kann jeder Linux-Nutzer den Raspberry Pi im Handumdrehen zu einem VoIP-Telefon aufrüsten.