Der Raspberry Pi 4 als Mediacenter im Test

© andreykuzmin, 123RF

Vorhang auf

Mit dem modernen Video-Codec HEVC (H.265) erstellte Filme spielen bisherige RasPi-Modelle oft nur ruckelnd ab. Wir testen, ob der neue Raspberry Pi 4B das besser kann.

Offizielle Zahlen dazu gibt es zwar nicht, aber der Einsatz als Mediacenter dürfte einer der populärsten, wenn nicht gar der beliebteste Verwendungszweck des Raspberry Pi sein. So rüstet der RasPi einen "dummen" Fernseher zu einem komfortablen Smart-TV auf, der Videos von einer angeschlossenen USB-Festplatte, einem im Netz aktiven NAS oder von diversen Streaming-Diensten wie Netflix und Amazon Prime abspielt.

Die Rechenleistung des RasPi 3 genügt, um viele Medienformate in Full-HD-Auflösung abzuspielen. Doch moderne Codecs wie der auch bei DVB-T2 eingesetzte HEVC (H.265) bringen die 1,4 GHz schnelle CPU der RasPi3-Modelle ins Schwitzen [1]. Bei Full HD oder gar 4K gerät die Wiedergabe ins Stocken, da die Hardware des Systems der CPU beim Dekodieren der Videos nicht unter die Arme greift.

Die neu vorgestellte vierte Generation des Raspberry Pi verspricht hier Abhilfe: Ganz offiziell unterstützt das System HEVC mit bis zu 4K@60 (inklusive HDR).

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Neuigkeiten

  • Grußbotschaften

    Mit Sonic Pi zaubern Sie komplexe Sounds, die Sie bei Bedarf sogar noch während des Abspielens modifizieren.

  • Das Runde und das Eckige

    Mit dem MCP4725 ergänzen Sie einen RasPi um einem D/A-Wandler, der bei Bedarf noch weitere Funktionen erfüllt.

  • Alles unter Kontrolle

    Schon ein einfaches Mikrocontrollerboard wie das CY8CKIT-049-42xx bietet erstaunlich viele Möglichkeiten beim Ansteuern von Hardware.

  • Viele Kerne

    Das Spresense Development Board von Sony lässt sich mit der Arduino IDE programmieren und bringt auch ein eigenes Entwickler-SDK mit.

  • Exotische Früchte

    Der aus China stammende Orange Pi positioniert sich mit einem guten Preis und interessanten Features gegen die RasPi-Truppe. Kann er sich auch behaupten?

  • Flexibler Surfer

    Mit dem neuen RasPi 4 setzen Sie einen öffentlichen Webkiosk schnell und kostengünstig auf.

  • Auskunftsfreudig

    Viele Devices, so auch der E.ON-Aura-Controller, verwenden eine Schnittstelle namens REST, um Zustandsdaten zu übermitteln. Mit ein wenig Bastelei lesen Sie diese auch über Ihr Smartphone aus.

  • Doppelt gemessen

    Mit wenig Aufwand und einem Pi Zero realisieren Sie einen mobilen Zweikanal-Spannungsprüfer.

  • Elegant zusammengeführt

    Tizonia streamt Musik von Online-Quellen und lokalen Sammlungen. Die schlanke Architektur macht den Player zur guten Wahl für den Einsatz auf dem RasPi.

  • Kommunikativ

    Nicht jeder traut sich zu, sein eigenes Smartphone zu bauen. Allerdings kann jeder Linux-Nutzer den Raspberry Pi im Handumdrehen zu einem VoIP-Telefon aufrüsten.