DVB-T2 mit dem H.265-Codec auf dem RasPi 3B+

© Mark Carrel, 123RF

Faktencheck

Das via DVB-T2 ausgestrahlte Digital-TV liefert Bilder in HD-Qualität. Der dabei eingesetzte H.265-Standard überfordert allerdings kleine Mini-Rechner wie den Raspberry Pi – oder geht es doch?

Seit dem 31. Mai 2016 verwenden die deutschen TV-Sender bei der Ausstrahlung Ihrer Programme über DVB-T2 den H.265-Standard zur Kodierung. Das effiziente Verfahren lässt allerdings viele Mini-Computer wie den Raspberry Pi außen vor – zumindest, wenn man den Raspberry-Pi-FAQ von LibreELEC und diversen Blogs Glauben schenkt. Andererseits behaupten Foren-Teilnehmer immer wieder, dass die Wiedergabe sehr wohl funktioniere. Deshalb gehen wir in diesem Artikel der Frage auf den Grund, ob und wie der Raspberry Pi deutsches Antennenfernsehen wiedergeben kann.

Der Codec H.265 ist auch unter dem Kürzel HEVC bekannt und beschreibt die Art und Weise, wie Videomaterial komprimiert wird. Dabei geht es nur um die Bilder, denn für die Musik kommen eigene Kompressionsverfahren zum Einsatz. Die gesamte Datenrate hängt dabei auch von der Auflösung sowie der Bit-Tiefe ab.

Die eingangs erwähnten FAQ [1] bezieht sich dabei explizit auf 1080p-Videos: "1080p videos in HEVC format is too much for the Raspberry Pi 1, 2 or 3's engine." Die Wiedergabe von 720p dagegen soll in Software funktionieren. Allerdings übertragen die Sender die höhere Auflösung, und deshalb werden wir versuchen, die FAQ Lügen zu strafen.

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