Aktuelle Software im Kurztest

Angetestet

Gotty 2.0.0-a3 bringt die Konsole in den Browser, Neofetch 6.0 liefert Systeminformationen, Netjukebox 6.0 streamt Musik, patenter Dateimülleimer Rmw 0.7.2.

Beim Darstellen des Konsoleninhalts greift Gotty auf die Module xterm.js und hterm. Sie erzeugen im Webbrowser ein Javascript-basiertes Terminalfenster, das Aktualisierungen im Konsolenfenster ohne Neuladen direkt darstellt. Die Ausgabe passt sich dynamisch an das Browserfenster an, sofern Sie nicht über --height und --width die Terminalgröße fixieren. Das Tool lauscht nach dem Start bei allen Schnittstellen an Port 8080 auf eingehende Verbindungen; mit den Parametern -a und -p legen Sie Gotty auf bestimmte Adressen und Ports fest. Eine einfache Zugangskontrolle richten Sie mit --credential ein, für verschlüsselte Verbindungen bietet Gotty mit --tls auch TLS-Unterstützung. Zertifikat und Schlüssel geben Sie mit den Parametern --tls-ca-cr und --tls-key an.

Nach dem Setzen aller Optionen geben Sie als letzten Parameter den auszuführenden Konsolenbefehl an. Standardmäßig liefert Gotty im Browserfenster nur die Ausgabe des jeweiligen Tools, mit dem Schalter -w nimmt es aber auch Eingaben via Browser entgegen. Aus Sicherheitserwägungen ist diese Funktion mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn die Entwicklung des Tools seit einer Weile ruht, bietet es dennoch alle wichtigen Funktionen und erspart durch die fertigen Binärpakete langwierige Kompilierungsorgien.

Um eine Datei zu löschen, übergeben Sie sie Rmw beim Aufruf. Das Tool verschiebt das File in den Mülleimer und legt gleichzeitig eine Metadatendatei mit dem ursprünglichen Pfad der gelöschten Datei und dem Löschdatum an. Mit -u machen Sie den letzten Löschvorgang rückgängig, mit -z gefolgt vom Dateinamen stellen Sie eine bestimmte Datei wieder her. Wissen Sie den Dateinamen nicht mehr, öffnen Sie mit -s eine einfache Curses-Oberfläche und wählen dort das fragliche File interaktiv aus. Droht der Mülleimer überzuquellen, stoßen Sie mit -g eine manuelle Leerung an. Rmw löscht dann alle Dateien, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Mit -e leeren Sie den Mülleimer bei Bedarf vollständig. Eine Übersicht aller Parameter zeigt die Online-Hilfe (--help) an, daneben gibt es eine umfassende Manpage.

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