RasPi-Images sicherer schreiben mit PiFlash

© deniskot, 123RF

Sicher geflasht

Unter Linux schreibt man Images in der Regel mit dem Kommandozeilenwerkzeug Dd. Die Angabe einer falschen Geräte-ID führt dabei unweigerlich zu Datenverlust. PiFlash bietet mehr Komfort sowie clevere Schutzmaßnahmen.

Ein Raspberry Pi ist schnell aufgebaut: Platine auspacken, Eingabegeräte anschließen, Monitor oder Fernseher per HDMI verbinden, Speicherkarte einstecken, Netzteil anschließen – schon geht die Post ab. Ein Schritt fehlt in der Aufzählung allerdings. Wer sich einfach nur den RasPi als Platine kauft, der muss das System selbst auf die Micro-SD-Karte laden – der Einplatinencomputer kommt nackt, ohne ein Betriebssystem.

Um ein System auf die Speicherkarte zu schreiben, gibt es eine Vielzahl von Optionen; in Ausgabe 07-08/2017 haben wir eine Reihe von Anwendungen dazu vorgestellt [1]. Für Windows-Anwender empfiehlt sich zum Beispiel Rufus [2], Linux bringt mit dem Kommandozeilenwerkzeug Dd bereits alles Nötige mit, und plattformübergreifend steht balenaEtcher [3] (früher einfach nur Etcher) bereit.

Gefährliches Dd

Als eine in Javascript entwickelte Anwendung trägt Etcher allerdings schweres Gepäck in Form der Electron-Laufzeitumgebung mit sich herum; schon der Download des Programms beläuft sich auf mehr als 100 MByte. Von daher greifen viele Linux-Anwender lieber auf das einfach gestrickte Kommando Dd zurück. Das Linux-Tool zählt jedoch zu den Werkzeugen, mit denen man sich aus Versehen das System ruinieren oder gar wichtige Daten unwiederbringlich löschen kann. Mit PiFlash [4] gibt es eine Alternative, die ähnlich wie Dd auf der Kommandozeile bleibt, aber ein paar Hilfen und Sicherheitsmaßnahmen bietet.

[...]

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