Mehrere Raspberry-Pi-Systeme auf einer Speicherkarte

© Yuliya Gontar, 123RF

Beerenmix

Berryboot macht aus Ihrem Raspberry Pi ein Multiboot-System.

Der Raspberry Pi eignet sich für verschiedenste Anwendungsszenarien. Egal, ob Sie den britischen Kleinstrechner als Mediacenter, als komfortable Spielekonsole oder als soliden Allrounder verwenden – für jede Anwendung findet sich das passende Betriebssystem. Doch für jedes davon benötigen Sie wieder eine neue MicroSD-Karte, die Sie wechseln müssen, wenn Sie ein anderes System starten möchten.

Wesentlich eleganter lässt sich ein solches Mehrzwecksystem mit dem Bootmanager Berryboot [1] aufsetzen: Er gestattet die Installation mehrerer Betriebssysteme auf einer einzigen SD-Karte und die bequeme Auswahl mithilfe eines ansprechend gestalteten Bootloaders. Ähnlich wie beim PC lassen sich so mehrere Raspberry-Distributionen nebeneinander installieren und nutzen.

Auf die Karte

Im Gegensatz zu herkömmlichen Abbildern mit jeweils einem Betriebssystem, die Sie auf eine Speicherkarte kopieren müssen, laden Sie bei Berryboot lediglich ein minimales System als ZIP-Archiv von der Webseite des Projekts herunter. Dabei stehen zwei unterschiedliche Varianten bereit: Das größere Archiv mit einem Umfang von rund 60 MByte eignet sich für alle Raspberry-Pi-Modelle, das kleinere mit rund 40 MByte ausschließlich für die Modelle ab dem RasPi 2 [2].

[...]

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Neuigkeiten

  • Sonnige Zeiten

    UV-Strahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar, was sie umso gefährlicher macht. Die Höhe der tatsächlichen Belastung verrät Ihnen das Selbstbauprojekt UV-Sensor.

  • Gut verpackt

    Für das Ansteuern kleiner Displays gibt es keine Programme von der Stange. Mit Python und einer Pygame-Bibliothek erstellen Sie trotzdem im Handumdrehen Anwendungen.

  • Macro-Mini-Micro-Bit

    Was dem Raspberry Pi für die Computerwelt gelungen ist, versucht der BBC Micro:bit für Mikrocontroller zu wiederholen. Das für Schüler entwickelte Kit hilft beim Einstieg in die hardwarenahe Programmierung.

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    Mit dem modernen Video-Codec HEVC (H.265) erstellte Filme spielen bisherige RasPi-Modelle oft nur ruckelnd ab. Wir testen, ob der neue Raspberry Pi 4B das besser kann.

  • Überraschung!

    Eine optimierte Architektur und mehr RAM beschleunigen den RasPi 4B deutlich. Wir prüfen, wie gut sich der Neuling als Desktop-Rechner schlägt.

  • Durchgestartet

    Ein Stresstest zeigt, wie sich der neue Raspberry Pi 4 Modell B gegenüber den älteren Modellen abhebt.

  • Vierte Generation

    Eine schnellere CPU, USB 3.0 und Gigabit-Ethernet sind nur die Highlights des Raspberry Pi 4B: Das Board bringt viele weitere Neuerungen mit.

  • Tiefenmesser

    Um die Pumpe in einem Brunnenschacht möglichst genau zu positionieren, brauchen Sie dessen Tiefe. Die ermitteln Sie mithilfe eines präzisen Messgeräts aus einem Luftdrucksensor und einem Mikrocontroller.

  • Faktencheck

    Das via DVB-T2 ausgestrahlte Digital-TV liefert Bilder in HD-Qualität. Der dabei eingesetzte H.265-Standard überfordert allerdings kleine Mini-Rechner wie den Raspberry Pi – oder geht es doch?

  • Zugriff von außen

    React Native erlaubt es, Apps mit wenigen Zeilen Code zu programmieren. Mit einem entsprechenden Server sprechen Sie so den RasPi vom Smartphone aus an.