Minimalinvasives Imkern mit dem Raspberry Pi

© Vasyl Kosolovskyy, 123RF

Bienenflüsterer

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Bienenzüchter, die ihre Völker besser kennenlernen möchten, müssen die fleißigen Insekten nicht pausenlos stören. Mit einem Raspberry Pi und verschiedenen Sensoren überwachen sie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und bald auch das Gewicht des Bienenstocks.

Die Winter im Sauerland sind lang, aber vor allem wechselhaft. Mal schneit es im Oktober, mal herrschen über Weihnachten frühlingshafte 15 Grad. Die Imker in der Gegend sind darauf eingerichtet und füttern schon im Frühherbst nach der letzten Honigernte für den Winter ein: Je nach Größe des Bienenvolks wandern mehrere Liter Zuckerlösung in die Insektenbehausungen, die sogenannten Beuten. Fallen die Außentemperaturen, heißt es irgendwann: Klappe zu, Mäusegitter vors Flugloch, und im April sehen wir uns wieder.

Da Imker während der Wintermonate die Beuten normalerweise nicht öffnen, wissen sie in der Regel auch nicht, ob es dem Volk darin gut geht. Inspiriert vom Hiveeyes-Projekt [1] und dem Open-Hive-Monitoring-System [2] planen die Autoren eine eigene Monitoring-Lösung für ihre Bienenvölker. Die Hobbyimker wollen zunächst die Temperatur beobachten, das System in einer späteren Ausbaustufe aber noch um eine akustische Warnung und eine eigene Stockwaage erweitern.

Zum Einsatz kommt ein Raspberry Pi 2 Model B mit Raspbian "Stretch" auf Basis von Debian 9, bestückt mit einem Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor DHT11. Das Autorenteam experimentierte ebenfalls mit einem DS18B20-Temperatursensor und einem aktiven Lautsprecher, die sie über ein 40-Pin-GPIO-Extension-Board und ein Breadboard mit dem RasPi verbanden.

[...]

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