I<+>2<+>C-Workshop (Teil 24): Temperatursensor GY-906

Testprogramm

Das in Go [6] geschriebene Testprogramm (Listing 3) verwendet Teile der Gobot-Bibliothek [7]. Nachdem das Programm die nötigen Bibliotheken importiert hat (Zeile 3 bis 7), stellt es eine Verbindung zum Gerät mit der Adresse 0x5a her (Zeile 11).

Listing 3

 

package main
import (
    "fmt"
    "gobot.io/x/gobot/drivers/i2c"
    "gobot.io/x/gobot/sysfs"
)
func main() {
    bus,_ := sysfs.NewI2cDevice("/dev/i2c-1")
    device := i2c.NewConnection(bus,0x5a)
    defer device.Close()
    value,_ := device.ReadWordData(0x07)
    t  := (float32(value)*0.02)-273.16
    fmt.Printf("Sensor:%X\n",value)
    fmt.Printf("Temperatur %f\n",t)
}

Anschließend liest es ein Datenwort von der Adresse 0x07 ein (Zeile 13). Die folgende Zeile errechnet aus den Rohdaten die aktuelle Temperatur in Grad Celsius. Zu guter Letzt gibt das Programm die Rohdaten des Sensors sowie die Temperatur aus (letzte zwei Zeilen). Sie starten das Programm mit dem Befehl go run gy906.go.

Um den Sensor zu testen, halten Sie einfach die Hand darüber: Die Haut sollte eine höhere Temperatur haben als die Umgebung. Meldet das Programm etwas anderes, hapert es entweder am Sensor oder am Aufbau.

Um die Funktion weiter auszutesten, messen Sie beispielsweise die Temperatur einer Lötkolbenspitze. Enthält Ihr Fundus einen guten temperaturgeregelten Lötkolben, dann haben Sie sogar die Möglichkeit, unterschiedliche Temperaturen einzustellen und zu prüfen, ob der Sensor passende Werte liefert.

Fazit

Obwohl der Apotheker um die Ecke dann weniger Brandsalbe verkauft, ist das berührungslose Messen von Temperaturen eine wirklich sinnvolle Sache. Es finden sich viele interessante Anwendungen für den GY-906-Sensor. Möchten Sie ihn professionell einsetzen, dann sollten Sie sich das Datenblatt noch einmal genau ansehen. 

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