Der Musikplayer Volumio für Raspberry Pi und Co.

© Andrei Kuzmik, 123RF

Beerige Musik

Für echten Hi-Fi-Sound braucht es mehr als einen kleinen Bluetooth-Brüllwürfel. Mit Volumio und einem Raspberry Pi rüsten Sie Ihre klassische Hi-Fi-Anlage mit smarten Funktionen auf.

Smart Speaker à la Amazon Echo oder Multiroom-Lautsprecher im Stil von Sonos haben inzwischen vielerorts ausgewachsene Stereoanlagen aus den Regalen der Elektronikhändler verdrängt. Trotzdem steht in vielen Wohnzimmern noch immer ein Hi-Fi-Regal mit Platten- und CD-Spieler sowie einem ordentlichen Verstärker. Moderne AV-Receiver sind oft netzwerk- und bluetoothfähig, sodass sich leicht Musik vom Smartphone auf die große Anlage streamen lässt – doch manch ein altes Schätzchen besitzt diese Funktionen eben nicht.

Mit einem Raspberry Pi und Volumio [1] als Software rüsten Sie eine Stereoanlage aber sehr einfach und kostengünstig mit smarten Funktionen auf. Das System lässt sich per Webbrowser vom Desktop-PC und Laptop oder mittels Apps auch vom Smartphone oder Tablet steuern. Die Integration von Webradio, Spotify oder UPNP- und Airplay-Playback runden den Funktionsumfang ab. Im Test muss sich die im Januar dieses Jahres frisch veröffentlichte Version 2.526 beweisen.

Installation

Das unter der GPLv3 veröffentlichte Volumio gibt es kostenlos für diverse Single-Board-Computer – etwa für den Raspberry Pi, den Odroid C1 und C2, den Sparky von Allo [2] und das Asus Tinkerboard – sowie für den PC (32 und 64 Bit). Zur Installation auf einem Raspberry Pi laden Sie das Image in Form eines ZIP-Archivs mit dem Namen volumio-Version-pi.img.zip herunter, entpacken es und schreiben dann die Abbilddatei volumio-Version-pi.img auf eine mindestens 4 GByte große SD-Karte.

[...]

Auf RasPi-Geek.de finden Sie alle Print-Artikel, die bisher in Raspberry Pi Geek erschienen sind. Damit steht Ihnen ein gut bestücktes Archiv inklusive der Beiträge der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Alle Artikel stehen 12 Monate nach der Erstveröffentlichung kostenlos zur Verfügung. Für ausgesuchte Beiträge aus den letzten sechs Ausgaben fällt eine kleine Gebühr an, für die Sie dann ein PDF des Artikels erhalten.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 5 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

Raspberry Pi Geek kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Aktuelle Ausgabe

06/2019
Home Improvement

Diese Ausgabe als PDF kaufen

Preis € 9,99
(inkl. 19% MwSt.)

Stellenmarkt

Neuigkeiten

  • Extrem genau

    Mit einem A/D-Wandler messen Sie bei Bedarf Spannungen. Der MCP3424 macht dabei konstruktionsbedingt eine gute Figur.

  • Verbindungsaufnahme

  • Süßer Wecker

    Dem RasPi fehlen sowohl eine Echtzeituhr als auch ein BIOS, ein zeitgesteuertes Wecken erfordert also Zusatzkomponenten. Hier springt der Witty Pi Mini in die Bresche, ein µHAT von UUGear.

  • Windows to go

    Das Aufsetzen zuverlässiger und sicherer Remote-Desktop-Lösungen erfordert einiges Know-how. Die RasPi-basierte Pinbox von Pintexx reduziert den Konfigurationsaufwand auf ein Minimum.

  • Prima Klima

    In Museen ist es Pflicht, zu Hause nützlich: das permanente Prüfen und zentrale Erfassen der Feuchtigkeit und Temperatur in Räumen.

  • Auf einen Blick

    Ein maßgeschneiderter Infoscreen auf RasPi-Basis mit stromsparendem E-Ink-Display zeigt Termine, Bilder, Mitteilungen und Wetterinformationen an.

  • Sanft berührt

    Mit einem RasPi und dem Controllermodul PiXtend lassen sich mühelos Roboterarme ansteuern und deren Bewegung automatisieren.

  • Popcorn-Kino

    Mit Kodi 18.0 unterstützt LibreELEC 9.0 jetzt die von vielen Streaming-Diensten genutzte DRM-Verschlüsselung. Die Integration von Netflix, Amazon und Co. erfordert allerdings Handarbeit.

  • So nah und doch so fern

    Der RasPi kommt häufig als Server oder Steuerrechner für spezielle Zwecke zum Einsatz. Mit Anydesk erhalten Sie dazu eine Steuersoftware mit grafischer Oberfläche.

  • Eingebettet

    Funkmodule, Displays und Analysegeräte für den Raspberry Pi: Auf der Embedded World präsentieren sich zahlreiche Unternehmen interessierten Elektronikbastlern und Entwicklern.