Daten und Partitionen effektiv sichern

© Alexandr Shirokov, 123RF

Weggepackt

Tools wie Dd, Tar und Backup-Manager erlauben eine schnelle, bequeme und gegebenenfalls automatisierte Datensicherung.

Auch Daten auf der SD-Karte eines Raspberry Pi gehen gelegentlich unwiderruflich verloren – gemäß Murphys Law vorrangig solche, in die man besonders viel Zeit investiert hat, wie etwa die Quelldateien einer selbst entwickelten Software oder Webseite. Davor schützt auch kein noch so ausgefeiltes Versionierungssystem: Selbst mit einem Tool wie Mercurial [1] kann man aus Versehen einen Befehl ausführen, der sämtliche Daten im Repository löscht.

Vor solchen ärgerlichen Datenverlusten, sei es durch menschliches oder technisches Versagen, schützt nur eines wirklich zuverlässig: eine regelmäßige Datensicherung. Für ein zuverlässiges Backup müssen Sie keine Kosten in ein professionelles Wiederherstellungsprogramm investieren. Wie jede Linux-Distribution bringt auch Raspbian in seinen Bordmitteln clevere Tools mit, um eine zuverlässige Datensicherung zu gewährleisten.

Backup 1.0

Zu diesen hauseigenen Werkzeugen gehört unter anderem der Befehl Dd [2]. Er ermöglicht es, eine komplette Partition zu sichern und als Abbilddatei zu speichern. Der Vorteil solcher Images liegt auf der Hand: Sie können sie wie eine Partition ganz einfach ins Dateisystem einhängen, um sie anschließend nach bestimmten Dateien zu durchforsten.

[...]

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