eBlocker 2 filtert aggressive Anzeigen und Tracker

eBlocker in der Praxis

Im Gebrauch zeigt sich der eBlocker von zwei Seiten: Besonders auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets spielt er seine Stärken aus. Ohne dass man auf dem Handy irgendetwas verändern muss, filtert er Anzeigen und den Lesespaß verderbende Elemente aus Webseiten. Von mobilen Geräten aus geladen, schlagen sogar die Anti-Adblock-Funktionen von Webseiten wie Spiegel Online nicht an.

Dennoch trübt sich im Alltag ein wenig die Freude. Besonders am PC lassen sich Eigenarten beobachten, die ohne eBlocker nicht auftraten. Mal stimmten die Schriftarten auf einer Webseite nicht mehr; mal weigert sich eine Seite, zu laden; mal erscheint für einen Moment die Warnung, die aufgerufene Seite sei nicht zu erreichen. Diese Effekte ließen sich jedoch in der Regel auf Konflikte im Webseiten-Cache oder im DNS zurückführen. Bei umfangreichen Datentransfers, etwa bei über mehrere Streams verteilten Downloads über einen Manager wie JDownloader, traten in Kombination immer wieder Netzwerkprobleme auf.

Um die Auswirkung des eBlocker-Filters auf den Seitenaufruf zu bestimmen, verglichen wir das Gerät mit einem "ausgewachsenen" Adblocker wie uBlock Origin [10] in Kombination mit einem frisch installierten Chromium-Browser. Dabei zeigte sich, dass der eBlocker den Seitenaufbau generell beschleunigt; die Ladezeiten bleiben jedoch hinter denen mit uBlock Origin zurück (siehe Tabelle "Ladezeiten"). Besonders aufwendige Seiten wie die der FAZ bremsen den eBlocker aus.

Ladezeiten

Domain

Ohne Filter

eBlocker

uBlock Origin

https://linux-community.de

2,72 s

1,48 s

1,04 s

https://www.heise.de/newsticker

1,81 s

0,86 s

0,85 s

http://www.faz.net/aktuell/

7,70 s

6,51 s

4,83 s

Fazit

Die Stärke des eBlockers liegt in der Plug-and-Play-Fähigkeit. So optimiert auch der größte Technikmuffel problemlos seine Privatsphäre im Netz. Zudem schützt der eBlocker auch Smartphones und Tablets, die sich sonst nur schwer mit Adblockern und Privatsphäre-Filtern ausstatten lassen. Der Schutz wirkt allerdings nur, solange Sie sich im eigenen Netzwerk aufhalten. Sobald Sie mit Smartphone in der Hand das Haus verlassen, gehen alle Seitenaufrufe wieder ungefiltert ins Netz, es sei denn, Sie aktivieren das in den eBlocker integrierte VPN manuell vor jedem Datentransfer.

Etwas kritischer erscheinen die Verbindungsprobleme bei intensiver Auslastung der Internet-Verbindung. Im Test traten wiederholt Verbindungsabbrüche beim Herunterladen größerer Dateien über mehrere Datenstreams auf. Herkömmliche Streams, etwa Full-HD-Videos über Videoanbieter wie Amazon Prime oder Netflix, beeinträchtigte der eBlocker jedoch nicht. Alles in allem empfiehlt sich der eBlocker daher primär für Anwender, die mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Privatsphäre erzielen und den Konfigurationsaufwand auf ein Minimum beschränken möchten. 

Infos

  1. "Unterschiedliche Preise im Netz": https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/onlinehandel/unterschiedliche-preise-im-netz-28618
  2. Tor-Browser: https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en
  3. RasPi als Tor-Router und Webfilter: Valentin Höbel, "Abgetaucht", RPG 06/2013, S. 32, http://www.raspberry-pi-geek.de/30403
  4. AnonyMeBox v3 mit VPN-Option: Christoph Langner, "Getunnelt", RPG 06/2016, S. 12, http://www.raspberry-pi-geek.de/37573
  5. Upribox: Erik Bärwaldt, "Datenkontrolleur", RPG 03/2016, S. 42, http://www.raspberry-pi-geek.de/35592
  6. eBlocker: https://www.eblocker.com
  7. Perfect Privacy: https://www.perfect-privacy.com
  8. Banana Pi M2+: http://www.banana-pi.org/m2plus.html
  9. Zu eBlocker per Plug & Play kompatible Router: https://www.eblocker.com/de/kompatibilitaetsinformationen-hardware
  10. uBlock Origin: https://github.com/gorhill/uBlock
  11. eBlocker im Eigenbau: https://www.eblocker.com/en/self-build

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    Mit den M0-Boards steigen Sie unkompliziert in die Welt der Mikrocontroller ein – ganz ohne C-Kenntnisse.

  • Gesiebt und gefiltert

    Filter und Werbeblocker einzurichten ist besonders auf Smartphones aufwendig. Den eBlocker hingegen schließen Sie einfach nur an Ihren Router an.

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    Wollen Sie bei beginnender Dämmerung nicht ständig die Helligkeit der heimischen Beleuchtung nachregeln, überlassen Sie das einfach einem RasPi – der macht es automatisch.

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    Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

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    Gilt es, Energie aus einer regenerativen Quelle zu speichern, erweist sich die Kombi aus einer Brennstoffzelle und dem RasPi als ideale Lösung.

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    Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

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