Seafile-Cloud auf dem Raspberry Pi

© jirsak, 123RF

Kleine Wolke

Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

Cloud-Dienste im Internet versuchen auch bei Heimanwendern zu punkten. Doch die vermeintlich günstigen Angebote haben meist zahlreiche Beschränkungen, und in Fragen der Sicherheit müssen sich Anwender komplett auf den Anbieter verlassen. Daher greifen viele Nutzer auch im Heimnetz zu einem eigenen Cloud-Server.

Dabei muss es nicht immer ein voluminöses herkömmliches Server-System mit hohen Anschaffungs- und Betriebskosten sein: Hier bietet sich der Raspberry Pi als ideale Alternative an. Unauffällig, geräuschlos und mit nur geringem Energiebedarf versieht er zuverlässig seine Aufgabe als Cloud-Server.

Allerdings verfügt er auch in der neuesten Variante noch nicht über ein natives SATA-Interface, sodass sich Massenspeicher nur über die USB-Ports anschließen lassen. Über einen HAT lassen sich jedoch auch standardisierte SSDs als Massenspeicher nutzen, was die Kapazität signifikant erhöht. Die Anbindung der SATA-Schnittstelle erfolgt dabei über einen der USB-Ports.

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Neuigkeiten

  • Finger weg

    Ein Temperatursensor verrät, ob Sie einen Gegenstand gefahrlos berühren dürfen. Beim Messen brauchen Sie dabei noch nicht einmal Kontakt zum Objekt.

  • Aus einer Hand

    Um einen Mikrocontroller zu programmieren, genügt ein Raspberry Pi. Wir zeigen, was Sie dazu noch benötigen.

  • Im Gleichtakt

    Synchronisierte Live-Loops und selbst erstellte Funktionen helfen dabei, Sonic Pi wie ein Live-Instrument zu spielen.

  • Mach mal

    Das Ftduino-Modul schlägt die Brücke zu Fischertechnik und ermöglicht es unter anderem, einen Drei-Achsen-Roboter anzusteuern.

  • Eleganter Diener

    Jeden Morgen dieselben Handgriffe, um zu sehen, ob die S-Bahn fährt und wie das Wetter wird? Ein cleverer Infoscreen auf RasPi-Basis automatisiert den Vorgang.

  • Bienenflüsterer

    Bienenzüchter, die ihre Völker besser kennenlernen möchten, müssen die fleißigen Insekten nicht pausenlos stören. Mit einem Raspberry Pi und verschiedenen Sensoren überwachen sie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und bald auch das Gewicht des Bienenstocks.

  • Beerige Musik

    Für echten Hi-Fi-Sound braucht es mehr als einen kleinen Bluetooth-Brüllwürfel. Mit Volumio und einem Raspberry Pi rüsten Sie Ihre klassische Hi-Fi-Anlage mit smarten Funktionen auf.

  • Ton ab!

    Auf den ersten Blick erscheint der RasPi zu schwachbrüstig für den Betrieb leistungshungriger DAW-Software. Doch der Schein trügt.

  • Himbeer-TV

    Der DVB TV µHAT rüstet den Raspberry Pi mit einem DVB-T/T2-Tuner auf. Die deutsche TV-Landschaft schränkt dessen Möglichkeiten allerdings ein.

  • Git à la RasPi

    Mit wenigen Handgriffen zum Git-Hoster: Die dezentrale Arbeitsweise von Git erleichtert in Kombination mit der Netzwerkfähigkeit des RasPi das Verwalten von Quellcode.