Seafile-Cloud auf dem Raspberry Pi

© jirsak, 123RF

Kleine Wolke

Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

Cloud-Dienste im Internet versuchen auch bei Heimanwendern zu punkten. Doch die vermeintlich günstigen Angebote haben meist zahlreiche Beschränkungen, und in Fragen der Sicherheit müssen sich Anwender komplett auf den Anbieter verlassen. Daher greifen viele Nutzer auch im Heimnetz zu einem eigenen Cloud-Server.

Dabei muss es nicht immer ein voluminöses herkömmliches Server-System mit hohen Anschaffungs- und Betriebskosten sein: Hier bietet sich der Raspberry Pi als ideale Alternative an. Unauffällig, geräuschlos und mit nur geringem Energiebedarf versieht er zuverlässig seine Aufgabe als Cloud-Server.

Allerdings verfügt er auch in der neuesten Variante noch nicht über ein natives SATA-Interface, sodass sich Massenspeicher nur über die USB-Ports anschließen lassen. Über einen HAT lassen sich jedoch auch standardisierte SSDs als Massenspeicher nutzen, was die Kapazität signifikant erhöht. Die Anbindung der SATA-Schnittstelle erfolgt dabei über einen der USB-Ports.

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Neuigkeiten

  • Extrem genau

    Mit einem A/D-Wandler messen Sie bei Bedarf Spannungen. Der MCP3424 macht dabei konstruktionsbedingt eine gute Figur.

  • Verbindungsaufnahme

  • Süßer Wecker

    Dem RasPi fehlen sowohl eine Echtzeituhr als auch ein BIOS, ein zeitgesteuertes Wecken erfordert also Zusatzkomponenten. Hier springt der Witty Pi Mini in die Bresche, ein µHAT von UUGear.

  • Windows to go

    Das Aufsetzen zuverlässiger und sicherer Remote-Desktop-Lösungen erfordert einiges Know-how. Die RasPi-basierte Pinbox von Pintexx reduziert den Konfigurationsaufwand auf ein Minimum.

  • Prima Klima

    In Museen ist es Pflicht, zu Hause nützlich: das permanente Prüfen und zentrale Erfassen der Feuchtigkeit und Temperatur in Räumen.

  • Auf einen Blick

    Ein maßgeschneiderter Infoscreen auf RasPi-Basis mit stromsparendem E-Ink-Display zeigt Termine, Bilder, Mitteilungen und Wetterinformationen an.

  • Sanft berührt

    Mit einem RasPi und dem Controllermodul PiXtend lassen sich mühelos Roboterarme ansteuern und deren Bewegung automatisieren.

  • Popcorn-Kino

    Mit Kodi 18.0 unterstützt LibreELEC 9.0 jetzt die von vielen Streaming-Diensten genutzte DRM-Verschlüsselung. Die Integration von Netflix, Amazon und Co. erfordert allerdings Handarbeit.

  • So nah und doch so fern

    Der RasPi kommt häufig als Server oder Steuerrechner für spezielle Zwecke zum Einsatz. Mit Anydesk erhalten Sie dazu eine Steuersoftware mit grafischer Oberfläche.

  • Eingebettet

    Funkmodule, Displays und Analysegeräte für den Raspberry Pi: Auf der Embedded World präsentieren sich zahlreiche Unternehmen interessierten Elektronikbastlern und Entwicklern.