Mit dem RasPi Solarstrom direkt vermarkten

© Andrea Danti, 123RF

Energiekontrolle

Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

Einige Projekte der Energiewende, wie etwa Buzzn [1], propagieren Systeme für lokale Energiegruppen, die es erlauben, Strom untereinander zu teilen. Allerdings ist das für die Stromgeber mit ein paar technischen Hürden verbunden, die der Gesetzgeber den Stromteilern auferlegt.

So wertet der Staat das Stromgeben beispielsweise selbst bei kleinen Photovoltaikanlagen mit einer Produktion unter 10 kW als eine Direktvermarktung, die einen Nachweis der Fernabschaltbarkeit erfordert. Wer sich näher damit befasst, stellt fest, dass es eigentlich darum geht, Stromhändler vor negativen Preisen an der Strombörse zu schützen. Hier hat also einmal mehr die Stromlobby zugeschlagen und eine pragmatische Lösung erschwert.

Die Energienetzbetreiber bieten zur Fernabschaltung relativ teure Rundsteuerempfänger an. Dafür fallen Kosten von etwa 600 Euro alleine für den Empfänger und dessen Montage an. Wechselrichter für Kleinanlagen unter 10 kWp bieten häufig keine Eingänge für die Abschaltung, weswegen der Netzbetreiber den Einbau durch einen Elektriker verlangt. Das treibt die Kosten schnell über die 1000-Euro-Marke.

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Neuigkeiten

  • Scheibchenweise

    Zu den Stärken von Sonic Pi gehört es, mit wenigen Zeilen Code Samples dynamisch auszuwählen und zu zerlegen.

  • Unter Strom

    Für einen kleinen Spannungsmesser wie den INA3221 gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Wir zeigen, wie Sie den flexiblen Baustein richtig verdrahten.

  • Vermittlungsstelle

    Fischertechnik-Modelle bieten sich zum Fernsteuern an. Mit dem Ftduino schlagen Sie die Brücke zwischen dem RasPi und dem Technik-Spielzeug.

  • Durchgeschlängelt

    Mit den M0-Boards steigen Sie unkompliziert in die Welt der Mikrocontroller ein – ganz ohne C-Kenntnisse.

  • Gesiebt und gefiltert

    Filter und Werbeblocker einzurichten ist besonders auf Smartphones aufwendig. Den eBlocker hingegen schließen Sie einfach nur an Ihren Router an.

  • Es werde Licht

    Wollen Sie bei beginnender Dämmerung nicht ständig die Helligkeit der heimischen Beleuchtung nachregeln, überlassen Sie das einfach einem RasPi – der macht es automatisch.

  • Energiekontrolle

    Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

  • H<->2<->-Power

    Gilt es, Energie aus einer regenerativen Quelle zu speichern, erweist sich die Kombi aus einer Brennstoffzelle und dem RasPi als ideale Lösung.

  • Kleine Wolke

    Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

  • Planvoll verdrahtet

    Die Leiterplattendesign-Software KiCad leistet trotz einer etwas umständlichen Bedienung auch Hobbybastlern gute Dienste.