Audio-Programmierung mit Sonic Pi (Teil 2)

© Anna Liebiedieva, 123RF

Scheibchenweise

Zu den Stärken von Sonic Pi gehört es, mit wenigen Zeilen Code Samples dynamisch auszuwählen und zu zerlegen.

Der erste Teil unserer Sonic-Pi-Serie hat Sie in der letzten Ausgabe in die Grundlagen der Sprache eingeführt. In dieser Folge geht es darum, wie Sie eingebaute und externe Samples dynamisch laden, abspielen und auf musikalisch sinnvolle Weise zerlegen. Zudem zeigen wir, wie Sie Pseudozufallszahlen in Ihre Kompositionen einbauen.

Salamitaktik

Zur Erinnerung: Mittels der Funktion sample spielen Sie gespeicherte Klänge ab. Sie erwartet als Argument einen Verweis auf die gewünschte Audiodatei. Sonic Pi bringt nicht weniger als 129 eingebaute Sounds mit, beispielsweise :ambi_choir, :guit_e_fifths und :loop_amen. So bringt etwa die Codezeile sample :bd_haus eine knackige Bassdrum zu Gehör.

Externe Klänge rufen Sie über eine Pfadangabe auf: sample "/Pfad/zur/Datei.wav". Zulässig gelingt das mit den Formaten WAV, AIFF und Flac. Selbst Dateien mit ein oder zwei Audiokanälen oder unterschiedlichen Bit- und Sample-Raten verarbeitet Sonic Pi umstandslos.

[...]

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