Roboterauto GoPiGo3 mit einem RasPi als Herz

© Guido Vrola, 123RF

Go Pi Go!

Der Bausatz GoPiGo3 liefert Bauteile und Software für ein kleines Roboterauto. Zusammen mit einem RasPi als Gehirn programmieren Sie den Roboter per Mausklick.

Der Aufbau des GoPiGo3 [1] macht einen soliden und robusten Eindruck (Abbildung 1). Das grundlegende Gerüst besteht aus zwei mit Gewindebolzen verschraubten Platten aus Plexiglas. Die Motoren, die die Räder direkt antreiben, sitzen in stabilen Winkeln aus Metall. Mit ein wenig Geschick dauert die Montage des Bausatzes weniger als eine Stunde. Auf der Homepage des Herstellers finden sich detaillierte Anleitungen [2], mit denen der Zusammenbau der Roboter leicht gelingt.

Danach gilt es, sich um die Energieversorgung des Roboters zu kümmern: Der Umwelt zuliebe sollten Sie zu wiederaufladbaren Akkus greifen. Am besten besorgen Sie sich zwei Sätze, so müssen Sie nicht kurz vor dem Vollenden eines Programms eine mehrstündige Pause zum Laden einlegen. Sie schonen die Akkus, wenn Sie während des Programmierens des GoPiGo3 ein USB-Netzteil anschließen, das den RasPi mit Strom versorgt.

Bei der Inbetriebnahme des Roboters hilft eine weitere ausführliche Anleitung [3]. Nach dem Booten spannt das Modell ein unverschlüsseltes WLAN-Netzwerk mit der SSID "GoPiGo" auf, in das Sie sich per PC einloggen. Beachten Sie dabei, dass Sie dadurch eventuell den Zugang zum Internet verlieren. Nun geben Sie in einem Browser die Adresse http://bloxter.com ein. Unter dieser URL meldet sich der Webserver, der auf dem Bausatz läuft (Abbildung 2).

[...]

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Neuigkeiten

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    Zu den Stärken von Sonic Pi gehört es, mit wenigen Zeilen Code Samples dynamisch auszuwählen und zu zerlegen.

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    Für einen kleinen Spannungsmesser wie den INA3221 gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Wir zeigen, wie Sie den flexiblen Baustein richtig verdrahten.

  • Vermittlungsstelle

    Fischertechnik-Modelle bieten sich zum Fernsteuern an. Mit dem Ftduino schlagen Sie die Brücke zwischen dem RasPi und dem Technik-Spielzeug.

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    Mit den M0-Boards steigen Sie unkompliziert in die Welt der Mikrocontroller ein – ganz ohne C-Kenntnisse.

  • Gesiebt und gefiltert

    Filter und Werbeblocker einzurichten ist besonders auf Smartphones aufwendig. Den eBlocker hingegen schließen Sie einfach nur an Ihren Router an.

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    Wollen Sie bei beginnender Dämmerung nicht ständig die Helligkeit der heimischen Beleuchtung nachregeln, überlassen Sie das einfach einem RasPi – der macht es automatisch.

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    Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

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    Gilt es, Energie aus einer regenerativen Quelle zu speichern, erweist sich die Kombi aus einer Brennstoffzelle und dem RasPi als ideale Lösung.

  • Kleine Wolke

    Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

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    Die Leiterplattendesign-Software KiCad leistet trotz einer etwas umständlichen Bedienung auch Hobbybastlern gute Dienste.