Maker Faire 2018 in Hannover

Auf Cousteaus Spuren

Wer gern einmal trockenen Fußes die Tiefen der Meere erkunden möchte, sollte sich den U-Boot-Bausatz Horus genau ansehen: Auf der Maker Faire standen unterschiedliche Tauchroboter in einem Schwimmbecken zum Probetauchen bereit (Abbildung 3).

Abbildung 3: Der Tauchroboter Horus erreicht eine Tiefe von etwa 60 Meter. Die Daten überträgt die Hardware über eine lange Koaxialleitung. (Foto: Markus Moch)

Die mit einer Kamera bestückten Roboter erreichen eine Tiefe von etwa 60 Meter. Eine bis zu 500 Meter lange Koaxialleitung übermittelt die Bilder der Bordkamera an die Basisstation, Wasser dämpft das Signal so stark, dass das Übertragen per Funk unmöglich wäre.

Die Bausätze für ein Modell-U-Boot bestellen Sie bei Bedarf über die Homepage des Herstellers [6]. Dort finden Sie auch verschiedene Upgrades für die Tauchroboter, etwa einen Greifarm. Mit einem Modell-U-Boot bekommen Sie die Möglichkeit, einmalige Unterwasserbilder zu schießen oder kleine Bergungsmissionen zu starten.

Brick'R'knowledge

Auf dem Stand von Allnet gab es für den Bastler eine Menge interessanter Themen zu sehen. Das Stecker-System Brick'R'knowledge [7] sticht besonders heraus. Die einzelnen Bausteine bestehen aus robustem Plastik. Dieses System erlaubt es, elektronische Schaltungen leicht zusammenzubauen.

Es eignet sich sowohl für die Aus- und Weiterbildung wie zum Entwickeln und Bauen von Prototypen. Die Bricks gibt es für analoge und digitale Schaltungen. Im IoT-Baukasten befindet sich ein Mikrocontroller, mit dem Sie über das WLAN Schaltungen ansteuern. Weitere Informationen über Brick'R'knowledge finden Sie auf der Homepage des Herstellers.

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