Ein RasPi mit Musikcube als Alternative zu Spotify

© Karandaev, 123RF

Musikwürfel

Mit Musikcube machen Sie Ihre eigene Sammlung fit fürs Streamen. Der terminalbasierte Audioplayer lässt sich Fernsteuern und bietet eine App für Android-Smartphones.

Apple Music, Amazon Music, Tidal und Spotify: Musik streamen ist "in", Musik kaufen out – nur die gute alte Vinyl-LP erlebt seit Jahren ein (wenn gleich bescheidenes) Comeback bei Liebhabern. Die permanente Verfügbarkeit von Millionen von Songs und Alben von Künstlern aus aller Herren Länder lockt die Nutzer, ein Abo bei einem Streaming-Anbieter abzuschließen.

Nun gibt es jedoch auch zahlreiche Nutzer, die eben jene Fülle gar nicht benötigen. Wer seit Jahrzehnten seine Sammlung in Form eines digitalen Archivs aus MP3- oder FLAC-Dateien hegt und pflegt, braucht keinen kostenpflichtigen Streaming-Dienst. Einziger Nachteil einer großen Sammlung: Niemand schleppt gerne eine externe Festplatte mit allen archivierten Liedern mit sich herum.

Musikstreaming im Eigenbau

Für ein selbst gehostetes Spotify-Pendant bieten sich Lösungen wie das Open-Source-Programm Ampache [1] an. Auf einem Server installiert, lässt sich die von Ampache indexierte Musik über eigene Apps und Programme auf Smartphones, Tablets oder Rechner streamen. Mit der entsprechenden Konfiguration klappt das selbst via Internet, ganz so, wie Sie es von Spotify kennen. Die PHP-Anwendung benötigt allerdings einen Webserver mit Datenbankanbindung, was die Installation und Wartung nicht gerade vereinfacht.

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02/2019
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Neuigkeiten

  • Scheibchenweise

    Zu den Stärken von Sonic Pi gehört es, mit wenigen Zeilen Code Samples dynamisch auszuwählen und zu zerlegen.

  • Unter Strom

    Für einen kleinen Spannungsmesser wie den INA3221 gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Wir zeigen, wie Sie den flexiblen Baustein richtig verdrahten.

  • Vermittlungsstelle

    Fischertechnik-Modelle bieten sich zum Fernsteuern an. Mit dem Ftduino schlagen Sie die Brücke zwischen dem RasPi und dem Technik-Spielzeug.

  • Durchgeschlängelt

    Mit den M0-Boards steigen Sie unkompliziert in die Welt der Mikrocontroller ein – ganz ohne C-Kenntnisse.

  • Gesiebt und gefiltert

    Filter und Werbeblocker einzurichten ist besonders auf Smartphones aufwendig. Den eBlocker hingegen schließen Sie einfach nur an Ihren Router an.

  • Es werde Licht

    Wollen Sie bei beginnender Dämmerung nicht ständig die Helligkeit der heimischen Beleuchtung nachregeln, überlassen Sie das einfach einem RasPi – der macht es automatisch.

  • Energiekontrolle

    Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

  • H<->2<->-Power

    Gilt es, Energie aus einer regenerativen Quelle zu speichern, erweist sich die Kombi aus einer Brennstoffzelle und dem RasPi als ideale Lösung.

  • Kleine Wolke

    Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

  • Planvoll verdrahtet

    Die Leiterplattendesign-Software KiCad leistet trotz einer etwas umständlichen Bedienung auch Hobbybastlern gute Dienste.