Ein RasPi mit Musikcube als Alternative zu Spotify

© Karandaev, 123RF

Musikwürfel

Mit Musikcube machen Sie Ihre eigene Sammlung fit fürs Streamen. Der terminalbasierte Audioplayer lässt sich Fernsteuern und bietet eine App für Android-Smartphones.

Apple Music, Amazon Music, Tidal und Spotify: Musik streamen ist "in", Musik kaufen out – nur die gute alte Vinyl-LP erlebt seit Jahren ein (wenn gleich bescheidenes) Comeback bei Liebhabern. Die permanente Verfügbarkeit von Millionen von Songs und Alben von Künstlern aus aller Herren Länder lockt die Nutzer, ein Abo bei einem Streaming-Anbieter abzuschließen.

Nun gibt es jedoch auch zahlreiche Nutzer, die eben jene Fülle gar nicht benötigen. Wer seit Jahrzehnten seine Sammlung in Form eines digitalen Archivs aus MP3- oder FLAC-Dateien hegt und pflegt, braucht keinen kostenpflichtigen Streaming-Dienst. Einziger Nachteil einer großen Sammlung: Niemand schleppt gerne eine externe Festplatte mit allen archivierten Liedern mit sich herum.

Musikstreaming im Eigenbau

Für ein selbst gehostetes Spotify-Pendant bieten sich Lösungen wie das Open-Source-Programm Ampache [1] an. Auf einem Server installiert, lässt sich die von Ampache indexierte Musik über eigene Apps und Programme auf Smartphones, Tablets oder Rechner streamen. Mit der entsprechenden Konfiguration klappt das selbst via Internet, ganz so, wie Sie es von Spotify kennen. Die PHP-Anwendung benötigt allerdings einen Webserver mit Datenbankanbindung, was die Installation und Wartung nicht gerade vereinfacht.

[...]

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