Optimale Stromversorgung für den RasPi

© Citadelle, 123RF

Unter Spannung

Wenn die rote LED am RasPi flackert, gilt es, die Stromversorgung und die Peripheriegeräte unter die Lupe zu nehmen.

Die Versorgung mit Energie ist die Achillesferse des Raspberry Pi [1]. Die Ursache liegt im Widerwillen der Industrie, Standards festzulegen: Die Europäische Kommission war bislang nicht in der Lage, sich durchzusetzen, um in Europa einen einheitlichen Netzstecker mit Schutzkontakt für 230 Volt und mehr als 600 Watt durchzusetzen.

Fast zeichnete sich dasselbe Schicksal für Netzteile im Bereich der Niederspannung ab, jeder Hersteller entwickelte eigene Modelle. In letzter Minute fand sich aber ein Kompromiss: das USB-Datenkabel [2]. Hier waren die Stecker bereits festgelegt. Die 5-Volt-Leitungen sollten ursprünglich dazu dienen, kleine USB-Geräte mit Strömen von wenigen 100 Milliampere zu betreiben.

Heutzutage liefern Micro-USB-Stecker mehr als 3 Ampere. Dabei sind die Kontakte nicht breiter als 200 Mikrometer, ein wahres Wunder der Ingenieurskunst (Abbildung 1). Hätte ein Kabel der Länge von einem Meter denselben Durchmesser wie ein Kontaktstift, läge sein Widerstand bereits bei 500 mOhm.

[...]

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