Raspbian im Read-only-Modus

© Anke van Wyk, 123RF

Finger weg!

Mit einem Read-only-Dateisystem schützen Sie die SD-Karte vor dem Altern durch Schreibvorgänge. Beim Aufsetzen gilt es, einige wichtige Punkte zu beachten.

Seit den frühen Zeiten des Computers waren Stromausfälle gefürchtet, denn das abrupte Abschalten des Stroms führte oft nicht nur zu Datenverlust, sondern auch zu defekten Systemen. Des Übels Wurzel sind die langsamen Schreibvorgänge auf den Datenträgern, weshalb Betriebssysteme diese eine Weile puffern, bevor sie die Daten am Stück wegschreiben. Fällt der Strom vor oder während des tatsächlichen Schreibens der Daten aus, gehen diese unwiederbringlich verloren.

Hinzu kommt das Problem der sogenannten Metadaten. Dateinamen, Berechtigungen, Adressen der physischen Datenblöcke einerseits und der eigentliche Inhalt (abgelegt in den Datenblöcken) andererseits landen nicht zum selben Zeitpunkt auf der Platte. Bleibt zu einem ungünstigen Zeitpunkt der Strom aus, passen Inhalt und Metadaten nicht zusammen.

Bei PCs beugt eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) dem vor. Bei kleinen Projekten, wie etwa dem von einem RasPi Zero betriebenen Weihnachtsbaum [1], müssen andere Lösungen her. Hier gilt es, dem Raspbian das Schreiben auf die SD-Karte abzugewöhnen: Sowohl das Betriebssystem als auch die Anwendungsprogramme dürfen von der SD-Karte nur lesen, aber keine Daten zurückschreiben.

[...]

Auf RasPi-Geek.de finden Sie alle Print-Artikel, die bisher in Raspberry Pi Geek erschienen sind. Damit steht Ihnen ein gut bestücktes Archiv inklusive der Beiträge der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Alle Artikel stehen 12 Monate nach der Erstveröffentlichung kostenlos zur Verfügung. Für ausgesuchte Beiträge aus den letzten sechs Ausgaben fällt eine kleine Gebühr an, für die Sie dann ein PDF des Artikels erhalten.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 6 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

Raspberry Pi Geek kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Aktuelle Ausgabe

02/2019
Neue Energien

Diese Ausgabe als PDF kaufen

Preis € 9,99
(inkl. 19% MwSt.)

Stellenmarkt

Neuigkeiten

  • Scheibchenweise

    Zu den Stärken von Sonic Pi gehört es, mit wenigen Zeilen Code Samples dynamisch auszuwählen und zu zerlegen.

  • Unter Strom

    Für einen kleinen Spannungsmesser wie den INA3221 gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Wir zeigen, wie Sie den flexiblen Baustein richtig verdrahten.

  • Vermittlungsstelle

    Fischertechnik-Modelle bieten sich zum Fernsteuern an. Mit dem Ftduino schlagen Sie die Brücke zwischen dem RasPi und dem Technik-Spielzeug.

  • Durchgeschlängelt

    Mit den M0-Boards steigen Sie unkompliziert in die Welt der Mikrocontroller ein – ganz ohne C-Kenntnisse.

  • Gesiebt und gefiltert

    Filter und Werbeblocker einzurichten ist besonders auf Smartphones aufwendig. Den eBlocker hingegen schließen Sie einfach nur an Ihren Router an.

  • Es werde Licht

    Wollen Sie bei beginnender Dämmerung nicht ständig die Helligkeit der heimischen Beleuchtung nachregeln, überlassen Sie das einfach einem RasPi – der macht es automatisch.

  • Energiekontrolle

    Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

  • H<->2<->-Power

    Gilt es, Energie aus einer regenerativen Quelle zu speichern, erweist sich die Kombi aus einer Brennstoffzelle und dem RasPi als ideale Lösung.

  • Kleine Wolke

    Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

  • Planvoll verdrahtet

    Die Leiterplattendesign-Software KiCad leistet trotz einer etwas umständlichen Bedienung auch Hobbybastlern gute Dienste.