Raspberry Pi Desktop-Kit

© Scott Betts, 123RF

Aufgemöbelt

Mit dem Desktop-Kit von Farnell gibt der RasPi auch auf dem Schreibtisch technisch und optisch eine gute Figur ab.

Dank leistungsfähiger Hardware hat sich der Raspberry Pi längst vom reinen Bastel-PC zum System für viele Anwendungsbereiche entwickelt. Doch selbst in der dritten Generation birgt er noch einige technische Schwachstellen, die seinen Einsatz als Desktop-Rechner erschweren: So fehlt ein Interface für gängige Festplatten ebenso sowie eine Echtzeituhr. Zudem besitzt er keinen Taster zum Ein- und Ausschalten, was ein komfortables Aktivieren oder einen Neustart per Knopfdruck verhindert.

Diese Defizite veranlassten das britische Unternehmen Premier Farnell – als Lizenznehmer der Raspberry Pi Foundation der weltweit mit Abstand größte Produzent des Mini-PCs – dazu, ein Desktop-Kit zu entwickeln, das die vermissten Funktionen nachrüstet. Dabei legte der Hersteller besonderen Wert auf ein in sich stimmiges Paket: Während andere Firmen lediglich einen HAT zum Nachrüsten eines Massenspeichers ohne angepasstes Gehäuse und ohne weitere Funktionen anbieten, erweitert Farnell mit seinem Desktop-Kit den RasPi gleich in mehrfacher Hinsicht.

Komponenten

Das Desktop-Kit besteht aus einem flachen, quadratischen Gehäuse aus Kunststoff. Auf der glänzenden Oberseite findet sich ein Knopf zum Einschalten [1]. Die Box nimmt nicht nur den Computer auf, sondern beherbergt eine weitere Platine mit einem mSATA-Slot und einer bereits mit einer CR2032 bestückten Halterung für eine handelsübliche Knopfzelle auf der Unterseite. Der mSATA-Slot nimmt laut Spezifikation SSD-Platten mit einer Größe von maximal 1 TByte auf und darf als Boot-Device dienen, sodass Sie die oft fehleranfälligen SD-Karten für die Installation des Betriebssystems zukünftig nicht mehr benötigen.

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    Für einen kleinen Spannungsmesser wie den INA3221 gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Wir zeigen, wie Sie den flexiblen Baustein richtig verdrahten.

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    Fischertechnik-Modelle bieten sich zum Fernsteuern an. Mit dem Ftduino schlagen Sie die Brücke zwischen dem RasPi und dem Technik-Spielzeug.

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    Mit den M0-Boards steigen Sie unkompliziert in die Welt der Mikrocontroller ein – ganz ohne C-Kenntnisse.

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    Der Gesetzgeber erschwert das Direktvermarkten von Strom durch technische Hürden: So muss sich die Einspeisung etwa aus der Ferne abschalten lassen. Der RasPi löst das Problem.

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    Lokale Cloud-Lösungen im Heimnetz finden immer mehr Nutzer. Mit dem RasPi und Seafile haben Sie eine Lösung zur Hand, die selbst professionellen Ansprüchen genügt.

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