Breadboard-Computer: Der NanoPi-Duo im Test

© golubovy, 123RF

Experimentell

Wer elektronische Schaltungen entwirft, experimentiert oft erst einmal mit einem Breadboard. Genau für diese Bastler bietet sich der NanoPi-Duo als Steuerrechner an.

FriendlyARM positioniert seinen NanoPi-Duo als Breadboard-Computer: Seine beiden Pinreihen liegen nicht, wie bei den meisten SBCs, auf einer Seite und zeigen nach oben, sondern residieren getrennt und nach unten ausgerichtet. Durch den optimal gewählten Abstand passt der Rechner perfekt auf ein Breadboard (Abbildung 1).

Ansonsten zeigt sich der NanoPi-Duo als minimalistischer Kleinrechner der Pi-Zero-Klasse. Von den Maßen her etwas breiter als ein Zero, kommt er nur auf zwei Drittel von dessen Länge. Beim deutschen Distributor [1] geht er für 15 Euro über den Ladentisch, direkt beim Hersteller [2] steht er mit 12 US-Dollar in der Preisliste – hinzu kommen dann noch Zoll und Steuern.

Interessanter als der Duo alleine ist das Bundle mit dem Shield (dazu später mehr) und weiteren Bauteilen – unter anderem Gehäuse, Kühler und USB-Serial-Adapter. Da Sie den Kühler auf alle Fälle benötigen, bietet sich der Erwerb dieses Sets für 27 Euro (beziehungsweise 20 Dollar) als die bessere Lösung an.

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