Mit RaspAP das heimische Netz um ein Gastnetzwerk erweitern

© Sarote Impheng, 123RF

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Das Internet der Dinge flutet den Haushalt mit netzwerkfähigen Geräten. Gibt es nur einen Internet-Zugang, sollten Sie die IoT-Devices besser in ein Gastnetzwerk sperren.

Moderne Router präsentieren sich als wahre eierlegende Wollmilchsäue: Sie fungieren als Druck- und Dateiserver, steuern das Smart-Home oder kombinieren eine DECT-Basis mit Anrufbeantworter und Faxgerät. Beinahe nebenbei bringen sie auch Tablets, Smartphones und Computer ins Internet. Doch nicht bei jedem Nutzer steht ein aktueller Router. Warum ein neues Gerät kaufen, wenn das alte seine Aufgabe zur vollen Zufriedenheit erledigt?

Manche der Router-Funktionen übernehmen andere Geräte. Wer ein NAS oder einen Drucker mit Netzwerkanschluss nutzt, der braucht keinen Router mit Druck- und Dateiserver. Andere Funktionen, wie etwa ein Gastnetzwerk, lassen sich hingegen nicht so einfach umsetzen. Dies erscheint insbesondere dadurch bedenklich, dass immer mehr heimische Geräte netzwerkfähig werden. Das Internet der Dinge oder englisch Internet of Things (IoT) bringt von der Waschmaschine bis zum Toaster den halben Haushalt ins weltweite Netz.

IoT-Geräte isolieren

Aus der Perspektive der IT-Sicherheit sind IoT-Geräte oft eine Katastrophe. Viele Hersteller sichern ihre Geräte nur unzulänglich ab oder versorgen sie nicht zuverlässig mit Sicherheitsaktualisierungen. In der (Wasch-)Küche tickt daher manch eine brisante Zeitbombe. Sie sollten also IoT-Geräte besser von der eigenen IT-Infrastruktur fernhalten und in ein separates Netzwerk sperren: So richten Sie im Fall der Fälle weniger Schaden an. Mit einem Raspberry Pi (am besten einem der dritten Generation mit integriertem WLAN) lässt sich solch ein Zweit-WLAN leicht aufspannen. Das Projekt RaspAP [1] vereinfacht das Einrichten nochmals.

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