Digitale Schaltungen mit Logisim simulieren

© Marco Guidi, 123RF

Logisch, oder?

Digitale Schaltungen mit Bleistift und Papier zu zeichnen, gerät auf die Dauer umständlich. Mit Logisim dagegen entwerfen Sie Schaltungen nicht nur, sondern können sie auch direkt testen.

Prozessoren bilden das Herzstück eines jeden Computers, von PCs über Tablets bis zu Smartphones läuft ohne sie nichts. Je mehr Rechenleistung eine CPU aufweist, desto mehr Befehle kann der Computer verarbeiten. Da wundert es nicht, dass die Architektur von Computern zu den Inhalten jeder Informatikausbildung zählt. Vor allem im Studium bekommt man Einblick hinter die Fassade eines Computers und lernt, digitale Schaltungen zu konstruieren. Genau hier setzt Logisim [1] an: Um mit digitalen Schaltungen wie etwa CPUs umgehen zu können, braucht es ein Programm, das solche Schaltungen entwirft und testet.

Ubuntu und Fedora führen Logisim als gleichnamiges Paket in ihren Repositories, sodass Sie es dort über die Paketverwaltung der Distribution einrichten und via Menü aufrufen können. Für Raspbian laden Sie die generische Version der Software via Sourceforge herunter [2] und starten sie mittels des Befehls aus Listing 1.

Bei der Logisim-Generic-Variante handelt es sich um eine Java-Applikation, die ein funktionsfähiges Java Runtime Environment voraussetzt. Das beziehen Sie entweder über die Raspbian-Repositories oder direkt von der Oracle-Webseite [3]. Neben dieser generischen Version finden sich bei Sourceforge auch spezielle Varianten für MacOS (TAR.GZ) und Windows (EXE).

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