RFID-Card-Reader mit RasPi 3 und 125-kHz-Reader-Shield

© Andrey Nikolajew, 123RF

Lesefreudig

Mithilfe eines preiswerten RFID-Card-Readers und der Bibliothek WiringPi2 rüsten Sie einen Raspberry Pi 3 schnell und einfach zum vielseitigen RFID-Lesegerät auf.

Das Kürzel RFID steht für "radio-frequency identification", eine Technik zum automatischen und berührungslosen Identifizieren von Gegenständen und Lebewesen mit Radiowellen. Dabei befindet sich ein sogenannter Transponder, der den Kennzeichnungscode enthält, am Objekt; bei Tieren und Menschen lässt sich ein solches oft nur reiskorngroßes Gerät auch implantieren. Ein RFID-Lesegerät erzeugt zum Auslesen des Transponders Radiowellen, die nicht nur dem Datentransfer dienen, sondern darüber hinaus den Transponder auch mit Betriebsenergie versorgen können. Das funktioniert nur im Nahbereich; für größere Reichweiten gibt es (teure) aktive Transponder mit eigener Energieversorgung.

Neben der geringen Größe der Komponenten und deren günstigem Preis – ein passiver Transponder kostet nur wenige Cents – liegt der Vorteil der Technik vor allem in der unauffälligen Auslesemöglichkeit. Dementsprechend schnell haben sich RFID-Systeme in der Praxis verbreitet. Zu den bekanntesten Anwendungen gehören die inzwischen fast obligatorischen Tags an Textilien, aber auch kontaktlose Chipkarten, Wegfahrsperren in Autos und ID-Chips für Haustiere. Auch alle seit dem November 2005 ausgestellten deutschen Reisepässe und ab November 2010 herausgegebenen Personalausweise enthalten einen RFID-Chip.

RFID mit dem RasPi

Als Basis für dieses Projekt dient ein Raspberry Pi 3 mit dem Linux-basierten Betriebssystem Raspbian "Jessie". Außerdem benötigen Sie einen Aufsatz für den RasPi 3, ein sogenanntes Shield (Abbildung 1), wie den 125KHz RFID Reader for Raspberry Pi von CognIoT [1]. Zum Lieferumfang des Shields gehören neben einer Antenne, über die sich die Daten der RFID-Karte auslesen lassen, auch einige RFID-Tags zum Ausprobieren. Der Kostenpunkt inklusive Versand liegt bei rund 40 Euro.

[...]

Auf RasPi-Geek.de finden Sie alle Print-Artikel, die bisher in Raspberry Pi Geek erschienen sind. Damit steht Ihnen ein gut bestücktes Archiv inklusive der Beiträge der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Alle Artikel stehen 12 Monate nach der Erstveröffentlichung kostenlos zur Verfügung. Für ausgesuchte Beiträge aus den letzten sechs Ausgaben fällt eine kleine Gebühr an, für die Sie dann ein PDF des Artikels erhalten.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 4 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

Raspberry Pi Geek kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Aktuelle Ausgabe

06/2018
Raspberry 3 Modell B+

Diese Ausgabe als PDF kaufen

Preis € 7,99
(inkl. 19% MwSt.)

Stellenmarkt

Neuigkeiten

  • Neues auf der Heft-DVD

    Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

  • Auf vielen Kanälen

    Die IoT-Welt spricht MQTT. Das robuste Protokoll eignet sich aber nicht nur für die Industrie, sondern auch für den Einsatz in den eigenen vier Wänden.

  • Stabübergabe

    Ist das Prototyping erst einmal abgeschlossen, dann darf ein günstiger Mikrocontroller wie der MSP430 das Ruder übernehmen.

  • Einfach eingesteckt

    Mit dem Mediastick von Western Digital erweitern Sie einen Fernseher auf einfache Weise um ein Compute-Modul. In der Praxis lauern aber einige Fußangeln.

  • Laubenpieper

    Mit Teamviewer IoT passt der Remote-Desktop-Spezialist seine Software an die Anforderungen im Internet der Dinge an. Dabei bleibt der Raspberry Pi ein wichtiges Element.

  • Im Labor

    Es gibt Situationen, die eine genauere Analyse erfordern, als der Strommesser aus dem Baumarkt sie liefert. Ein Selbstbaumodul samt Pi Zero zeichnet Messdaten für die spätere Auswertung auf.

  • HTTPS für alle

    Mit Caddy gelingt es auch unerfahrenen Anwendern, einen Webserver vernünftig und sicher aufzusetzen. Dabei reduziert er das üblicherweise komplexe Setup von HTTPS auf ein Minimum.

  • Informativ

    Kiosksysteme als interaktives Informationsangebot verursachen in Anschaffung, Betrieb und Wartung meist erhebliche Kosten. Raspberry Digital Signage dagegen bietet eine Lösung für das kleine Budget.

  • Logisch, oder?

    Digitale Schaltungen mit Bleistift und Papier zu zeichnen, gerät auf die Dauer umständlich. Mit Logisim dagegen entwerfen Sie Schaltungen nicht nur, sondern können sie auch direkt testen.

  • Smarter Schreiberling

    Gerade kleine Texteditoren für die Konsole verfügen oft über erstaunlich umfangreiche Fähigkeiten – da macht Micro keine Ausnahme.