Multiboot für Raspbian

© Lubos Chlubny, 123RF

Schaltzentrale

Speziell bei verbauten RasPis erweist sich der Wechsel der SD-Karte oft als mühsam. Hier hilft der Pi-Boot-Switch aus der Klemme, der remote unterschiedliche Systeme bootet.

Der fest im Regal eingebaute Mini-Server, der Pi Zero im Internet-Radio und selbst der im Standardgehäuse der Raspberry Pi Foundation steckende Pi0: Sie alle verbindet, dass sich die Speicherkarte nicht mehr ohne Weiteres austauschen lässt. Liegt ein Update an oder möchte man neue Funktionen hinzufügen, bleibt dann nur noch die Änderung direkt am produktiven System. Das aber widerspricht der alten IT-Weisheit "never change a running system" – laufende Systeme fasst man aus Prinzip nicht mehr an.

Doch die Welt ist nicht statisch, Updates und neue Funktionen drängen und locken. Aus dieser Motivation heraus entstand das hier beschriebene Boot-System. Es zielt darauf ab, auf einer SD-Karte mehrere Raspbian-Systeme parallel vorzuhalten, um flexibel zwischen ihnen hin- und herzuwechseln. Vor einem Update etwa ziehen Sie so eine Kopie auf eine zweite Partition, probieren dort die Neuerungen aus und lassen dann entweder die Kopie weiterlaufen oder wechseln zurück – all das in wenigen Minuten und beliebig oft.

Booten auf dem RasPi

Der Boot-Prozess verläuft auf dem RasPi anders als auf anderen Systemen. Das liegt am speziellen Chip, der die Basis bildet: So startet beim RasPi zuerst die VideoCore genannte Grafikkomponente, bevor die eigentliche CPU übernimmt und das System hochfährt.

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