Mit der Programmiersprache Go die GPIO des RasPi ansteuern

© Melinda Nagy, 123RF

Alles auf Go

Die von Google aus der Taufe gehobene Sprache Go spielt auf dem RasPi ihre Stärken aus. Damit schreiben Sie sehr einfach Programme, die auf I/O-Ereignisse reagieren.

Die Programmiersprache Go entwickelten Google-Mitarbeiter aus Unzufriedenheit über die bestehenden Alternativen. Im Jahr 2012 stellten sie die erste stabile Version unter einer BSD-Lizenz bereit. Go beinhaltet viele Konzepte moderner Programmiersprachen wie Typensicherheit, Closures, Reflexion, Interfaces, Objektorientierung und nicht zuletzt Nebenläufigkeit.

Es gibt Zeiger, aber keine entsprechende Arithmetik. Die Sprache unterstützt diese bewusst nicht, um Fehlern bei Zugriffen auf den Speicher keine Chance zu geben. Ein Garbage Collector kümmert sich darum, dass die Software nicht mehr verwendeten Speicher wieder freigibt. Die Syntax ähnelt jener des Klassikers C, allerdings ohne Semikolons am Ende der Zeile.

Bei Go handelt es sich um eine Compiler-Sprache: Ein passendes Übersetzungsprogramm erzeugt aus dem Quellcode Maschinencode, der in der Regel sehr schnell läuft. Bei Bedarf lassen sich Go-Programme aber auch per Interpreter ausführen. Als primäres Einsatzgebiet von Go visierten dessen Väter das Entwickeln von Backend-Programmen und Command Line Interfaces an. Die Sprache passt sehr gut zu modernen Konzepten wie Cloud Computing und Microservices.

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