Einen Kubus aus 125 LEDs mit dem RasPi steuern

© Sergey Mironov, 123RF

Würfelspiele

Über die GPIO eine LED aufleuchten zu lassen gehört zu den ersten Schritten jedes RasPi-Bastlers. Ein animiertes Gesamtkunstwerk aus 125 Dioden zu verdrahten und anzusteuern erfordert neben Lötkunst auch ausgeklügelten Echtzeit-Maschinencode.

Was dem Programmier sein "Hallo, Welt!", das ist dem RasPi-Geek die via GPIO angesteuerte LED. Selbst ein zweidimensionales LED-Array stellt einen erfahrenen Bastler vor keinerlei Probleme. Als logische Konsequenz geht es daher in die dritte Dimension: In diesem Artikel bringen wir einen Würfel aus über hundert LEDs zum Leuchten (Abbildung 1).

Einen solchen LED-Kubus zu bauen stellt keine ganz einfache Aufgabe dar. Unser Würfel besteht aus 5 mal 5 mal 5 LEDs – es gilt also, 125 LEDs akkurat zu verdrahten und anschließend zu verlöten. Das sollte Sie jedoch nicht abschrecken, denn nicht jeder kann einen selbst gebauten LED-Kubus sein Eigen nennen. Nach fester Überzeugung des Autors gehört ein solcher LED-Quader in jeden echten Geek-Haushalt.

Der Kubus

Der komplette Aufbau besteht aus zwei Platinen: eine für den eigentlichen Kubus mit den LEDs, eine zweite für die Elektronik zur Ansteuerung. Um nicht das Rad neu erfinden zu müssen, verwenden wir den LED-Kubus von Qube Solutions [1] als Basis. Das Open-Source-Projekt steht unter der Creative-Commons-Lizenz, von daher dürfen wir Teile davon in eigenen Projekten verwenden.

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