Das neue PiXtend-V2-Board im Überblick

© Svetlana Golubenko, 123RF

Flottes Trio

Mehr Schnittstellen für den RasPi klingt gut. Aber nur bei den passenden Szenarien lohnt sich die Investition in ein PiXtend V2.

Wenn Sie diese Zeitschrift regelmäßig lesen, kennen Sie das PiXtend-Board [1] bereits aus diversen Projekten. Die Platine eröffnet für den Raspberry Pi zahlreiche Möglichkeiten und bringt zusätzliche Flexibilität. Dadurch unterscheidet es sich von der breiten Masse an Erweiterungen. Das zeigt sich nicht nur in der Hardware, die dem Industriestandard entspricht, sondern darüber hinaus in der Unterstützung professioneller Software. Seit Kurzem liegt nun die neue Version 2.0 der PiXtend-Hardware vor [2].

Varianten

Der Hersteller Qube Solutions stellt das neue Board in drei Varianten bereit: einmal als reines Extension Board, dann als ePLC Basic und schlussendlich als ePLC Pro. Die beiden letzten Varianten umfassen bereits einen Raspberry Pi 3 sowie ein vorinstalliertes, auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittenes Betriebssystem.

Die ePLC-Basic-Version ist zur einfachen Montage in Geräten und zum Entwickeln von Programmen gedacht und kostet rund 240 Euro. Die Pro-Variante bringt alles mit, um als professionelle Industrie-SPS zu dienen: Sie hat ein Metallgehäuse, das sich zur Montage auf einer Hutschiene eignet. Aus diesen Gründen kostet die Pro-Variante rund 290 Euro. Falls Sie sich unsicher sind, starten Sie mit der Basic-Version und rüsten das Gehäuse später nach. Das PiXtend V2 -S- Extension Board zielt auf solche Anwender ab, die schon einen Raspberry Pi besitzen: Zum Lieferumfang zählen weder der Mini-PC noch ein Betriebssystem, dafür kostet es nur rund 165 Euro.

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  • Alles auf Go

    Die von Google aus der Taufe gehobene Sprache Go spielt auf dem RasPi ihre Stärken aus. Damit schreiben Sie sehr einfach Programme, die auf I/O-Ereignisse reagieren.

  • Der Reihe nach

    Das PiXtend erweitert den RasPi um eine Steuereinheit. So sorgen Sie auf einer kleinen Bandstraße für Ordnung.

  • Flottes Trio

    Mehr Schnittstellen für den RasPi klingt gut. Aber nur bei den passenden Szenarien lohnt sich die Investition in ein PiXtend V2.

  • Kommunikativ

    Offene Plattformen wie Arduino und Adafruit senken die Hürden für kreative IoT-Projekte erheblich. Das Adafruit-IO-API macht es dabei besonders einfach, netzwerkfähige Sensoren über das Internet zu steuern.

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  • Hört, hört!

    Der Pi Zero spricht zwar von Haus aus Bluetooth. Das Protokoll aber zum Übermitteln von Musik zu nutzen erweist sich als echte Herausforderung.

  • Würfelspiele

    Über die GPIO eine LED aufleuchten zu lassen gehört zu den ersten Schritten jedes RasPi-Bastlers. Ein animiertes Gesamtkunstwerk aus 125 Dioden zu verdrahten und anzusteuern erfordert neben Lötkunst auch ausgeklügelten Echtzeit-Maschinencode.

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