Tracktion-Nachfolger Waveform8 auf dem Raspberry Pi

© Maxim Zarya, 123RF

Kleine Nachtmusik

Waveform8 beseitigt einige Ecken und Kanten des Vorgängers Tracktion – und macht die DAW endgültig fit für den Einsatz auf dem Raspberry Pi.

Neben dem freien Projekt Ardour [1] bieten seit einigen Jahren zwei Anbieter proprietärer Software eine Digital Audio Workstation (DAW) als Programm für Linux an, Bitwig [2] und Tracktion [3]. Ardour und Bitwig treten beide als Rundum-sorglos-Paket auf und bieten sehr viele Funktionen für komplexe Produktionen auf schnellen Rechnern mit großen Bildschirmen. Tracktion dagegen legte schon von Beginn an Wert darauf, auf kleineren Geräten gut zu funktionieren.

Im April 2017 legte Tracktion eine neue Version der DAW vor, die dieses Konzept noch einmal konsequenter umsetzt, indem die Software nun offiziell den ARM-basierten Prozessor des Raspberry Pi unterstützt. Dieses Novum begleitete das Unternehmen, indem es den Namen der Software änderte: Sie heißt nun Waveform8 (Abbildung 1).

Für den Test kam ein Aufbau zum Einsatz, der vor allem hilft, Geld und Platz zu sparen: ein Raspberry Pi 3 Modell B mit 1 GByte RAM und ARMv7-Prozessor Rev4 (v7l) [4], eine USB-Soundkarte von C-Media Electronics, ein Kernel ubu-raspi 4.4.38-v7+ #938 SMP in Kombination mit einem Multisync-Monitor von NEC mit 1024 x 768 Pixel Auflösung.

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    Waveform8 beseitigt einige Ecken und Kanten des Vorgängers Tracktion – und macht die DAW endgültig fit für den Einsatz auf dem Raspberry Pi.

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