Mini-Router von GL.iNet als Ergänzung zum RasPi

© Kirill Makarov, 123RF

Wohnungsfunker

Der kompakte Router GL.iNet dockt problemlos am Raspberry Pi an und erweitert diesen um einen Access Point samt Server-Funktion.

Im Prinzip gibt es leistungsfähige USB-WLAN-Sticks, die auch mit dem RasPi gut harmonieren. Der Autor hat hier gute Erfahrungen mit dem CSL 300Mbit USB WLAN Adapter für 17 Euro oder dem TP-Link TL-WN822N für 13 Euro gemacht (Abbildung 1). Gerade Letzterer demonstriert aber gut, warum so ein Gerät nicht immer die passende Lösung darstellt: Der Hersteller TP-Link hat in der aktuellen Revision 4 das Innenleben ausgetauscht, ohne den Modellnamen zu ändern. Unter Linux lässt sich der Stick jetzt nur noch mit Klimmzügen einsetzen.

Als Alternative bieten sich deshalb sogenannte Mini-Router an, die nur 10 Euro mehr kosten als ein WLAN-Stick und prinzipbedingt grundsätzlich keine Probleme mit angeschlossenen Linux-Rechnern haben. Vor ein paar Jahren haben wir aus dieser Riege den TL-MR3020 von TP-Link vorgestellt [1]. Durch Aufspielen von OpenWRT verhelfen Sie dem Gerät zu einem freien Betriebssystem – die originale Firmware für die seinerzeit aktuelle Hardware-Revision hat der Hersteller seit 2015 nicht mehr angepasst.

Zwar verhindert TP-Link das Aufspielen einer fremden Firmware zumindest nicht, unterstützt es aber auch nicht explizit. Ganz anders sieht das bei den Geräten der chinesischen Firma GL.iNet aus, deren handliche Router hier im Mittelpunkt stehen.

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