Audio/Video-Wechselsprechanlage mit RasPi 3 und Pi Zero

© Giovanni Caito, 123RF

Wer klopfet an?

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Wechselsprechanlagen mit Bild- und Tonübertragung gibt es zwar von der Stange, allerdings zu gesalzenen Preisen. Günstiger und obendrein flexibler ist ein Eigenbau mit Pi Zero und RasPi 3.

Dank günstiger Hardware einschließlich Kamera und eingebautem WLAN sowie einer umfassenden Software-Basis bietet die Raspberry-Pi-Familie eine solide Grundlage für technisch anspruchsvolle, aber dennoch preiswerte Lösungen. Ein typisches Beispiel dafür bietet der Aufbau einer multimedialen Gegensprecheinrichtung: Ein Pi Zero mit Mikrofon, Lautsprecher und Kamera übernimmt den Part des Senders an der Wohnungstür, dessen Anfragen ein RasPi 3 beim Drücken der Klingel entgegennimmt. Alternativ eignet sich für den Inhouse-Teil mit Einschränkungen auch ein normaler, entsprechend konfigurierter Desktop-Rechner.

Die Architektur der Anlage beschränkt sich aufs Wesentlichste (Abbildung 1): Sobald jemand an der Wohnungstür klingelt, überträgt der Pi Zero Bild und Ton ins lokale Netzwerk, das der RasPi 3 mit Raspbian empfängt. Ein Mikrofon am RasPi 3 und ein Lautsprecher am Pi Zero ermöglichen die Kommunikation. Vom RasPi 3 aus steuern Sie auch das Ende der Übertragung.

Für die Realisierung dieser Idee müssen Sie beide Mini-Rechner mit passender Software ausstatten und entsprechend konfigurieren. Wir gehen im Folgenden davon aus, dass auf beiden Systemen ein normal eingerichtetes Raspbian läuft. Beim Pi Zero genügt die Lite-Variante, der RasPi 3 benötigt die Desktop-Version.

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