Tipps und Tricks zum Eigenbau des PiXtend-Moduls

© Konstantin Inozemtcev, 123RF

Elektropuzzle

Das Board PiXtend erweitert den RasPi zu einer leistungsfähigen Steuereinheit. Neben dem Komplett-Kit bietet der Hersteller die Platine als Bausatz an, die Lötprofis viel Spaß bereitet und Einsteigern bei den ersten Schritten in der Elektronik-Welt hilft.

Das PiXtend-Board haben wir Ihnen in RPG 04/2016 bereits im Einsatz als speicherprogrammierbare Steuerung vorgestellt, einen Programmierkurs dazu lieferten wir in RPG 07-08/2017. Das PiXtend gibt es aber nicht nur als fertiges Produkt, sondern auch in Form eines Bausatzes, den wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen.

Das PiXtend-Kit kostet 130 Euro, immerhin 55 Euro weniger als die vorbestückte Platine. Für den Zusammenbau benötigen Sie je nach Erfahrung etwa einen Tag: Es gilt, circa 300 Teile zu bestücken und zu verlöten. Als Einsteiger lernen Sie dabei genug, um danach andere Bausätze mit Leichtigkeit zu montieren. Über den handwerklichen Part hinaus erfahren Sie mit dem Bausatz viel über Elektronik. Eine Einzelplatine kostet im PiXtend-Shop 30 Euro. Das rechnet sich nur, wenn Sie gute Konditionen bei einem Versender für die Elektronik-Bauteile bekommen oder die Platine nur teilweise bestücken wollen.

Der Bausatz selbst kommt gut sortiert ins Haus (Abbildung 1). Alle Bauteile lassen sich leicht unterscheiden. SMD-Komponenten (oberflächenmontierte Bauelemente), die bei der Montage viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordern, gibt es nicht. Ebenso findet sich keine gedruckte Bauanleitung im Set, die komplette Dokumentation des Bausatzes gibt es nur in elektronischer Form im Internet [1]. Immerhin liegt die ausführlich bebilderte Anleitung nicht nur auf Englisch vor, sondern auch in deutscher Sprache.

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    Ein EEPROM dient dazu, Daten auch nach Abschalten der Energiezufuhr zu speichern, etwa als Kanalspeicher in Autoradios. Wir zeigen, wie Sie einen solchen Speicher beschreiben und wieder auslesen.

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    Mit zwei ICs am I2S-Bus und ein paar zusätzlichen Bauteilen erweitern Sie den Raspberry Pi um eine Soundkarte, die keine Kontaktmöglichkeit mit gängigem HiFi-Equipment scheut – von Klinke und RCA bis IEC60958, Koax-S/PDIF oder optischem TOSLINK.

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    Mit dem Keyrah-Tastaturadapter und einem Raspberry Pi machen Sie aus einem defekten C64 eine optimale Emulator-Station, bei der Sie die originale Tastatur und die Joystick-Ports nutzen.

  • Kleine Nachtmusik

    Waveform8 beseitigt einige Ecken und Kanten des Vorgängers Tracktion – und macht die DAW endgültig fit für den Einsatz auf dem Raspberry Pi.

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