Per Telegram mit dem RasPi chatten

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Aufgeweckt

Dank der Chat-Plattform Telegram und einem eigenen Chatbot kommunizieren Sie mit dem Mini-PC selbst durch eine Firewall hindurch.

Bots kommen inzwischen vielerorts zum Einsatz: Die Bandbreite reicht von der Manipulation in sozialen Netzwerken während des Wahlkampfs bis hin zu Support-Plattformen. Für einfache Fragen ist diese Form des Supports allemal besser als stundenlanges Warten am Telefon. Neben der geringen Hürde für Anwender hat ein Chatbot für einen RasPi noch einen weiteren Vorteil: Die Kontaktaufnahme von außen zum Kleinrechner klappt selbst ohne offene Ports auf dem heimischen Router – in Zeiten ständiger Angriffe ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Als Basis für unsere Lösung dient die Chat-Plattform Telegram [1]. Sie bietet in etwa dieselben Funktionen wie der Platzhirsch Whatsapp, kommt aber anders als dieser nicht aus einem Konzern. Zwar liegt die Server-Komponente nicht offen, wohl aber das Client-API. Deshalb gibt es für Telegram neben dem offiziellen Client auch viele verschiedene Implementationen. Das ist besonders für Linux interessant.

Der Zugriff auf Telegram erfolgt Content-verschlüsselt per HTTPS, auf Wunsch Ende-zu-Ende. Für das API gibt es Bibliotheken in vielen Programmiersprachen; für unseren Bot kommt die Python-Implementation Telepot [2] zum Einsatz. Eine Webseite des Diensts führt in die Bot-Thematik ein [3].

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  • Neues auf der Heft-DVD

    Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial des Raspberry Pi. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

  • Ferngebootet

    Das Booten über das Netzwerk beherrscht auch der RasPi 3 – und bietet damit sehr viel mehr Flexibilität, als Sie mit SD-Cards erzielen können.

  • Bleibende Werte

    Ein EEPROM dient dazu, Daten auch nach Abschalten der Energiezufuhr zu speichern, etwa als Kanalspeicher in Autoradios. Wir zeigen, wie Sie einen solchen Speicher beschreiben und wieder auslesen.

  • Auf Wolke 1

    Mit einem schnellen Netzwerkanschluss und einer SATA-Schnittstelle dient sich der Odroid HC1 als NAS-Alternative an – allerdings nicht für jedermann.

  • Wohnungsfunker

    Der kompakte Router GL.iNet dockt problemlos am Raspberry Pi an und erweitert diesen um einen Access Point samt Server-Funktion.

  • Satter Sound

    Mit zwei ICs am I2S-Bus und ein paar zusätzlichen Bauteilen erweitern Sie den Raspberry Pi um eine Soundkarte, die keine Kontaktmöglichkeit mit gängigem HiFi-Equipment scheut – von Klinke und RCA bis IEC60958, Koax-S/PDIF oder optischem TOSLINK.

  • Wer klopfet an?

    Wechselsprechanlagen mit Bild- und Tonübertragung gibt es zwar von der Stange, allerdings zu gesalzenen Preisen. Günstiger und obendrein flexibler ist ein Eigenbau mit Pi Zero und RasPi 3.

  • Wiedergeburt

    Mit dem Keyrah-Tastaturadapter und einem Raspberry Pi machen Sie aus einem defekten C64 eine optimale Emulator-Station, bei der Sie die originale Tastatur und die Joystick-Ports nutzen.

  • Kleine Nachtmusik

    Waveform8 beseitigt einige Ecken und Kanten des Vorgängers Tracktion – und macht die DAW endgültig fit für den Einsatz auf dem Raspberry Pi.

  • Recycling

    Mit einer Dockingstation lassen sich ausgemusterte IDE/SATA-Festplatten im 2,5- und 3,5-Zoll-Format am Raspberry Pi betreiben. Mit dem Samba-Server gliedern Sie den Mini-Rechner dann als Datenspeicher in Ihr lokales Netzwerk ein.