Bau eines Pi-Zero-Lichtweckers mit dem Four-Letter-pHAT

Nerds only

Der Nerd-Wecker weckt – und macht gleichzeitig jede Menge Spaß beim Bauen und Anpassen.

Wecker gibt es wie Sand am Meer, doch bei genauem Hinsehen entpuppen sich selbst Markenartikel als nur bedingt brauchbar. Bei allen Geräten fehlt mindestens eine Funktion, die man unbedingt haben möchte. Da liegt es nahe, den Wecker gleich selbst zu bauen. Im Pflichtenheft stehen erst einmal die Grundfunktionen: korrekte Anzeige der Zeit, selbst nach einem Stromausfall; Einstellen von mehreren Weckzeiten; Wecken mit Ton und Licht.

Außerdem soll sich der Wecker einfach konfigurieren lassen – ein Punkt, an dem die meisten kommerziellen Produkte scheitern: Hier artet das Einstellen der Zeiten meist zu einer Orgie an Tastendrücken aus. Zu guter Letzt wäre es nett, wenn der Wecker noch die eine oder andere Spezialfunktion böte, damit sich die Mühe lohnt.

Als Basis für unseren Wecker dient ein Pi Zero W. Für die "Firmware" eines Weckers fast überdimensioniert, erlaubt Raspbian das Implementieren von Funktionen mit vertretbarem Aufwand. Auf Hardware-Seite kommen ein LED-Streifen von Pimoroni (Modell Blinkt!), eine vierstellige Segmentanzeige (Four-Letter-pHAT) desselben Herstellers sowie eine einfache Folientastatur mit vier Tasten zum Einsatz.

[...]

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