WLAN-AP auf dem RasPi mit Nextcloud-Anbindung

© Nathapol Boonmangmee, 123RF

Netz aufspannen

Ein WLAN-Access-Point bietet einen zusätzlichen Einstieg ins LAN und erlaubt im Zusammenhang mit dem RasPi vielfältige Einsatzszenarien.

Dass ein Router nicht alle Bereiche einer Wohnung oder eines Hauses abdeckt, kann verschiedene Ursachen haben. Um flächendeckendes WLAN zu gewährleisten, bieten sich Repeater und Access Points (AP) an. Während ein Repeater in der Regel per WLAN Verbindung zum Router aufnimmt und das Signal dort verstärkt, wo der Router nicht hinreicht, schließen Sie den AP per Kabel an den Router an und bauen ein eigenes WLAN-Netz mit eigener SSID auf. Somit bietet der Access Point einen zusätzlichen Zugang zum heimischen Netzwerk.

Für WLAN-APs gibt es viele Einsatzmöglichkeiten – vor allem für so transportable wie einen RasPi-AP. So spannen Sie etwa im Handumdrehen ein Netz im weitläufigen Garten auf oder versorgen einen ungünstig gelegenen Konferenzraum mit Internet.

Ein Raspberry Pi eignet sich ideal dazu, einen kleinen und günstigen AP für den Hausgebrauch aufzusetzen. Am einfachsten gelingt das mit einem RasPi 3, der bereits ein WLAN-Modul mitbringt. Die Vorgängermodelle lassen sich mit einem für wenige Euro erhältlichen Dongle schnell auf die neue Aufgabe vorbereiten. Selbst beim RasPi 3 lohnt es sich, einen passenden WLAN-Stick einzusetzen, da die Leistung des verbauten Moduls durch die Art der internen Anbindung nicht mit der eines guten Dongles mithält.

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