Schlankes Raspbian-Derivat DietPi

© Computec Media GmbH

Diätkost

Für ältere Modelle des RasPi erweist sich Raspbian mittlerweile als zu schwergewichtig. Mit dem schlanken DietPi helfen Sie diesen Modellen wieder auf die Sprünge.

Seit dem ersten Modell im Jahr 2012 hat der Raspberry Pi kontinuierlich leistungsfähigere Komponenten erhalten. Gleichzeitig setzte jedoch über die Jahre das Betriebssystem Raspbian Speck an und schleppt inzwischen derart viel Ballast mit sich herum, dass ältere Modelle des Einplatinen-PCs bereits an ihre Leistungsgrenzen stoßen.

Um auf betagteren Geräten noch ordentlich Dampf zu machen, riefen findige Entwickler das auf Debian "Jessie" basierende, jedoch radikal abgespeckte DietPi ins Leben. Sie erhalten das Image in Gestalt eines nur rund 80 MByte großen 7ZIP-Archivs auf der Projektseite [1].

Das Archiv entpacken Sie in ein Verzeichnis auf Ihrem Rechner. Danach transferieren Sie mit dem Befehl aus Listing 1 das neu angelegte, gut 520 MByte große Image auf eine (Micro-)SD-Karte. Deren Gerätenamen ermitteln Sie vorab mit lsblk, um nicht versehentlich eine Partition auf dem Rechner zu erwischen, was die darauf befindlichen Daten unwiederbringlich zerstören würde.

[...]

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