SSH und WLAN schon bei der Installation konfigurieren

Fazit

Es ist gar nicht so kompliziert einen RasPi ohne Monitor und Tastatur aufzusetzen. Möchten Sie einen Headless-RasPi mit SSH-Server aufsetzen, ist es ohnehin nötig, eine "Konfigurationsdatei" auf der Boot-Partition zu aktivieren. Im selben Zug richten Sie gleich das WLAN ein, ohne den Rechner mit der Peripherie zu verbinden. Dies beschleunigt besonders das Einrichten der jüngsten Variante, dem Raspberry Pi Zero W, da dieser nur über einen Micro-USB-Port verfügt und über eine kabelgebundene Netzwerkschnittstelle verzichtet.

Generell macht das Plus an Sicherheit durch das Deaktivieren des SSH-Servers den Aufwand jedoch allemal wett, selbst wenn der Rechner hinter einem WLAN-Router in der Theorie nur über eine explizit einzurichtende Port-Weiterleitung zu erreichen wäre: Ein gekapertes Internet-of-Things-Gerät wäre das ideale Einfallstor ins lokale Netzwerk, um dort nach unzureichend abgesicherten RasPis zu suchen und diese in Linux-Bots zu verwandeln. Das standardmäßige Abschalten von SSH und das Ändern des Passworts entschärfen die Situation etwas. 

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