Der Raspberry Pi im Visier von Trojanern

© Udo Schotten, 123RF

Trojaner, nein danke!

Der auf Raspbian zugeschnittene Trojaner Linux.MulDrop.14 versucht den Raspberry Pi in einen Mining-Sklaven für Crypto-Währungen zu verwandeln. Wir erklären, wie Sie sich vor einer Infektion schützen.

Noch vor wenigen Jahren waren Viren die größte Bedrohung für Computersysteme. Die Schadprogramme nutzten Sicherheitslücken aus, um sich mehr oder minder unkontrolliert zu verbreiten. Einen "Nutzen" hatten die Schöpfer dieser Schädlinge in der Regel nicht vorgesehen. Oft brachten die Viren den Rechner einfach nur zum Absturz oder machten ihn unbenutzbar.

Heute soll Malware nicht mehr nur einfach Schaden anrichten, die Entwickler hinter diesen Programmen möchten gekaperte Rechner zu Geld machen. Entweder verschlüsselt die Schadsoftware Daten, die sie nur gegen Zahlung eines Lösegelds wieder freigibt (Stichwort Ransomware), oder sie macht den Computer zu einem Zombie, der für die weitere Verbreitung des Trojaners sorgt, andere Rechner angreift oder als unfreiwilliger Datenproxy fungiert.

RasPi-Trojaner

Dabei haben es die Cracker nicht nur auf Computer abgesehen. In vielen alltäglichen Geräten steckt in der Elektronik ein kleiner Computer mitsamt Betriebssystem, das sich unter Ausnutzung von Sicherheitslücken angreifen lässt. Ob Router, IP-Kamera oder Waschmaschine: Das Internet der Dinge schafft viele Möglichkeiten – daher dürfen weder Hersteller noch Nutzer die Sicherheit der Systeme aus den Augen verlieren.

[...]

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