E-Mails von mehreren Geräten aus lesen

© Warawoot Nanta, 123RF

Sammelstelle

Ein IMAP-Server auf einem Raspberry Pi sammelt Mails an einer zentralen Stelle, damit alle Geräte aus dem LAN Zugriff darauf haben.

Dieses Projekt entstand aus dem Wunsch heraus, Mails mit dem Tablet vom Sofa aus zu lesen und zu versenden. Das war bislang die Aufgabe für den PC auf dem Schreibtisch: Dort ruft der Mailclient Thunderbird die Nachrichten ab und speichert sie lokal. Unterwegs erlaubt das Webinterface des Providers den schnellen Blick, und zur Not geht von dort auch einmal eine Mail raus.

Technisch heißt die Lösung für den parallelen Zugriff von mehreren Rechnern auf ein Konto sperrig Internet Message Access Protocol oder kurz IMAP. Es sorgt für die Synchronisation von Mails zwischen verschiedenen Geräten, quasi analog zu Dropbox. Da die Mails aber beim Provider verbleiben, ist die Lösung nicht optimal. Neben Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes gibt es ganz praktische Grenzen, insbesondere den vom Provider bereitgestellten Plattenplatz für die Mails: Mehr als ein, zwei Gigabytes kosten oft Geld.

Grundsätzlich kann man ohne großen Aufwand einen IMAP-Server auf einem RasPi betreiben, und genau darum geht es in diesem Artikel. Da der entsprechende Server aber weder Mails verschickt noch empfängt, sondern nur synchronisiert, braucht es zusätzliche Komponenten. Ein früherer Artikel [1] hat im Detail die dazu notwendigen Schritte beschrieben. Der damals gewählte Ansatz fällt aber technisch aufwendig aus. Obendrein schafft er Probleme, die man ohne die "Lösung" gar nicht hätte.

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  • Sammelstelle

    Ein IMAP-Server auf einem Raspberry Pi sammelt Mails an einer zentralen Stelle, damit alle Geräte aus dem LAN Zugriff darauf haben.

  • Ausgesiebt

    Adblocker filtern Anzeigen direkt aus dem HTML-Code einer Webseite heraus. Einen anderen Ansatz verfolgt Pi-hole: Auf einem Raspberry Pi installiert und als DNS-Server eingerichtet, biegt der Adblocker Anfragen an Werbe-Domains ins Leere um.

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