Der Raspberry Pi als VPN-Gateway mit Access Point

Fazit

Nach Abschluss aller Schritte verfügen Sie nun über einen Rechner in Ihrem Netz, der sämtliche Daten durch einen VPN-Tunnel schickt. Bricht der einmal aus irgendeinem Grund zusammen, dann sorgt die Firewall dafür, dass keine Daten durchrutschen. Je nach eingesetztem VPN-Dienstleister sichern Sie sich so gegen Tracking im Netz oder Zensureingriffe ab. Optional "verlängern" Sie das VPN-Gateway per WLAN – allerdings verraten mobile Geräte in der Regel trotzdem Ihre Identität.

Dies ließe sich mit einem zweiten VPN-Tunnel verhindern: Richten Sie eine weitere VPN-Verbindung ein, beispielsweise über einen zweiten Anbieter oder zu einem VPN-Server in einem anderen Land, dann können Sie die Datenpakete von wlan0 nach tun1 durchleiten. Mobile Geräte erscheinen so im Internet mit einer anderen IP als der Raspberry Pi. Auf diesem Weg könnten Sie auf dem RasPi kritische Dienste laufen lassen, ohne dass Sie sich über mobile Geräte am VPN-Gateway verraten. 

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