Q4OS mit Trinity-Desktop

© Computec Media GmbH

Q wie Qualität

Mit seinem Trinity-Desktop spricht Q4OS 1.6.3 gleichermaßen RasPi-Anwender, Linux-Neulinge und Freunde von KDE 3 an.

Bei der Distribution Q4OS steht das Q für Qualität. Das fängt schon bei der Wahl des Unterbaus an, bei dem die Entwickler auf Debian 8.6 "Jessie" setzen, sodass er Debians Langzeitunterstützung bis 2020 genießt. Als Desktop-Umgebung kommt ein gut abgehangenes KDE 3.5 zum Einsatz, in Form des Trinity Desktop Environments (TDE) in Version 14.0.4 [1].

Das Projekt unterstützt neben der x86-Architektur (32 und 64 Bit) auch den Raspberry Pi und weitere Geräte auf ARM-Basis. Die minimalen Hardware-Anforderungen lassen es geradezu als ideal für Single-Board-Computer erscheinen. Wir wollten wissen, ob die Papierform der Realität standhält, und machten den Test auf einem RasPi 3 und auf dem Odroid-C2 mit ARMv8.

Für die Raspberry-Pi-Familie gibt es ein vorbereitetes ISO-Image, das auf Raspbian basiert [2]. Möchten Sie sich die Arbeit des Aufspielens auf eine SD-Karte ersparen, können Sie im Q4OS-Shop [3] eine 16 GByte fassende, vorinstallierte Karte zum Preis von rund 13 US-Dollar (knapp 12 Euro) erwerben [4]. Zudem gibt es dort ein RasPi-3-Kit samt 32-GByte-SD-Card mit vorinstalliertem Q4OS. Kostenpunkt: 62 US-Dollar, also rund 57 Euro [5].

[...]

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