Mit dem Raspberry unterwegs auf Feld und Flur

© michelangeloop, 123RF

Raspi to go

Ob Navigationsgerät oder Flugzeugscanner: Der RasPi bildet das Herz vieler Projekte. Mit einer geeigneten Tastatur und einem einfachen Monitor ausgestattet, eignet er sich auch für Aufgaben im Freien.

Für den Betrieb als eigenständiger unabhängiger Rechner braucht ein Raspberry Pi drei Komponenten: eine Stromversorgung, eine Tastatur mit Maus und einen Bildschirm.

In Sachen Strom begnügt er sich mit einer Versorgungsspannung von 5 Volt. Dank der Europäischen Kommission, die USB zur universellen Stromversorgung aufwertete, gibt es reichlich Zubehör, um Handys und andere Kleingeräte darüber mit Energie zu versorgen. Davon profitieren nicht nur Käufer von Handys, die Netzteile von Altgeräten wiederverwenden können, sondern auch RasPi-Fans. Powerpacks, die Handys über einen externen Akku mit Strom versorgen, eignen sich auch für den Raspberry Pi. Für ausreichende Leistungsreserven sollten sie sich mindestens mit 2 Ampere Strom belasten lassen.

Remote-Desktop-Programme leihen dem Raspberry Eingabe- und Ausgabegeräte, sofern eine Netzwerkverbindung besteht. Im aktuellen Raspberry-Image müssen Sie den dafür nötigen VNC-Server nicht mehr nachinstallieren: Er befindet sich inzwischen von Haus aus mit an Bord. VNC-Clients gibt es nicht nur für ausgewachsene Rechner, sondern auch für Handys. Benötigen Sie physischen Zugriff, schrumpfen mobile Tastaturen bei Nichtgebrauch schnell auf ein Bruchteil ihrer ausgefalteten Größe zusammen. Dennoch lassen sie sich ausgeklappt bequem mit 10 Fingern bedienen.

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Neuigkeiten

  • Neues auf der Heft-DVD

    Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

  • Postbote

    Der ESP8266 benachrichtigt bei sporadischen Ereignissen per Mail. Wir zeigen, wie das geht.

  • Das kleine Schwarze

    Kann ein 9-Dollar-Computer ein Fehlkauf sein? Der Chip von Next Thing demonstriert, dass es sich dabei durchaus nicht um eine rhetorische Frage handelt.

  • Turbo mit Bremse

    Der Odroid-XU4 bietet mit Gigabit-Ethernet und USB 3.0 das, was dem Raspberry Pi zum perfekten Mini-Server fehlt. Im Praxistest kann er jedoch nur bedingt überzeugen.

  • Raspi to go

    Ob Navigationsgerät oder Flugzeugscanner: Der RasPi bildet das Herz vieler Projekte. Mit einer geeigneten Tastatur und einem einfachen Monitor ausgestattet, eignet er sich auch für Aufgaben im Freien.

  • Transceiver

    Mit dem SPI-Funkmodul RFM69 und einem geeigneten Treiber lassen sich Daten abseits von WLAN und Bluetooth zwischen RasPis austauschen. Das einfache und robuste Verfahren eignet sich besonders für die Heimautomation.

  • Abgespeichert

    Auf einer Reise läuft man immer Gefahr, dass die Kamera abhanden kommt. Daher sollte man tunlichst seine Schnappschüsse auch unterwegs sichern. Der Fototank erledigt das – und präsentiert die Bilder in der erweiterten Version nun auch per Webserver.

  • Gut bedient

    Der Raspberry Pi dient oft als Smart-TV-Upgrade für "dumme" Flachbildfernseher. Mit dem TVButler fügen Sie noch ein TV-Modul samt Videorekorder und Streaming-Option hinzu.

  • Unversperrt

    Ein NAS-System muss nicht groß, schwer und teuer ausfallen. Als günstige Alternative für den Eigenbau bietet sich ein Raspberry Pi mit OpenMediaVault an.

  • Solydes Handwerk

    Es muss nicht immer Raspbian sein: Das von der Linux Mint Debian Edition abgeleitete SolydX RPI macht Lust auf Desktop mit dem Raspberry Pi.