Heft-DVD 01-02/2017

Neues auf der Heft-DVD

Nur mit dem optimalen System und der richtigen Software nutzen Sie das volle Potenzial eines Mini-PC. Mit der Heft-DVD erhalten Sie nicht nur die neusten Distributionen für den RasPi und Co., sondern gleichzeitig auch die passenden Programme zu den Artikeln.

Mini-NAS mit OpenMediaVault 3.0.51

Mit einem Raspberry Pi 3 und dem Debian-Derivat OpenMediaVault konfigurieren Sie im Handumdrehen ein NAS zum Speichern von Daten. Die Distribution bietet eine eingängige webbasierte Konfigurationsoberfläche, die auch Einsteigern ein müheloses Setup ermöglicht. Das System positioniert sich damit als günstige Alternative zu bekannten NAS-Systemen, wie etwa von Qnap oder Synology. Aufgrund der beschränkten Netzwerkbandbreite eignet sich der Raspberry Pi als Datenspeicher allerdings generell nur zum Einsatz in kleineren Netzen. Da der Betrieb des Systems nur in Kombination mit einer externen Festplatte Sinn ergibt, sollten Sie aufgrund der erhöhten Leistungsaufnahme ein Netzteil mit mindestens 2,5 A bei 5 V einsetzen. Mehr zum Einsatz von OpenMediaVault auf dem RasPi lesen Sie in einem Artikel ab Seite 28. 

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Das Port-Knocking-Tool Fwknop 2.6.9 autorisiert Anwender via Single Packet Authorization (SPA) an einem Rechner. Dies erhöht im Vergleich zu klassischen Port-Knocking-Lösungen die Hürde für Angreifer deutlich. -> S. 6

Das Kommandozeilenwerkzeug Hashrat 1.8.3 beherrscht alle gängigen Prüfsummenvarianten. So können Sie auf bequeme Weise MD5-, SHA- oder Whirlpool-Prüfsummen mit einem Tool ermitteln und verifizieren. Das Tool scannt sowohl einzelne Dateien als auch ganze Verzeichnisse. -> S. 6

Iptstate**2.2.6 zeigt Ihnen in einer an den Systemmonitor Top erinnernden Ansicht den Datenverkehr, der durch die Linux-Firewall Iptables fließt. Sie können die Ausgabe nach verschiedenen Kriterien sortieren und für eine bessere Übersicht einzelne Verbindungen ausblenden. -> S. 6

Der Fokus von Minibian 2016-03-12 liegt darauf, eine möglichste kleine, dabei aber vollständig zu Raspbian kompatible Distribution bereitzustellen. Es verzichtet dafür auf eine grafische Oberfläche und nicht benötigte Tools. Damit eignet sich das System ideal beispielsweise für Embedded-Projekte.

Mit Pi Core 8.0 veröffentlichten die Entwickler der Mini-Distribution Tiny Core eine neue Version des Abkömmlings für den ARM-basierten Raspberry Pi. Die Neuerungen der aktuellen Version umfassen unter anderem den Linux-Kernel 4.4, GCC 6.1 und BusyBox 1.24.2.

Mit seinem Trinity-Desktop spricht Q4OS 1.6.3 gleichermaßen Nutzer älterer PCs, Linux-Neulinge und Freunde von KDE 3 an. Die Distribution hilft über die ersten Hürden bis zur Einrichtung des Systems, das gegebenenfalls auch auf schwacher Hardware flink läuft. -> S. 20

Das bekannteste System für den Raspberry Pi ist mit Sicherheit Raspbian 2016-09-23 in der Version "Jessie". Dabei handelt es sich um eine angepasste Variante von Debian GNU/Linux. Es stehen Ihnen etwa 35 000 Pakete aus den Debian-Paketquellen zur Installation bereit. Neu in der aktuellen Variante ist der runderneuerte Desktop namens PIXEL. -> S. 8

Das kürzlich erschienene ARM-Release von Sabayon Linux 16.06 ermöglicht zwar eine einfache Installation auf dem RasPi, bietet aber keine Lösung von der Stange an: Auf dem Image fehlt die GUI, und das Tool Raspi-config funktioniert nur bedingt. Für Anfänger bedeutet das viel Ausprobieren, um zum Ziel zu gelangen. -> S. 12

Ubuntu Maté**16.04 basiert funktional auf Ubuntus Armhf-Ableger. Es kommt mit einem regulären Maté-Desktop und bringt auch den allseits bekannten Paketmanager Dpkg mit. Zum Betrieb benötigen Sie einen RasPi 2/3 und eine SD-Karte mit mindestens 8 GByte Speicherplatz.

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