Foto-Backup auf RasPi-Basis (Teil 2)

© Alexandr Demeshko, 123RF

Abgespeichert

Auf einer Reise läuft man immer Gefahr, dass die Kamera abhanden kommt. Daher sollte man tunlichst seine Schnappschüsse auch unterwegs sichern. Der Fototank erledigt das – und präsentiert die Bilder in der erweiterten Version nun auch per Webserver.

Das Grundprinzip des Fototanks bleibt erhalten: Der Raspberry Pi bootet, anschließend kommt die Speicherkarte der Digicam per USB-Adapter an den RasPi, und der holt sich von dort alle Fotos (Abbildung 1). Den Status signalisieren dabei drei LEDs. Einfacher geht Backup eigentlich nicht – allerdings blieben nach dem ersten Teil noch ein paar Wünsche offen.

Am Anfang steht, wie im ersten Teil des Workshops angekündigt, ein Update des Kopierskripts an. Außerdem soll das Backup auch von Windows-Rechnern aus funktionieren. Die Sicherungsdaten liegen jedoch auf einer mit einem Linux-Dateisystem formatierten Partition – das Speichermedium an einen Windows-PC zu hängen funktioniert daher nicht. Zu guter Letzt installieren wir noch einen Webserver samt kleiner Fotogalerie, sodass Sie das Bildmaterial auch unterwegs jederzeit sichten können.

Besser kopieren

Das Kopierskript aus dem ersten Teil erledigt zwar seine Aufgabe, weist aber auch Schwachstellen auf. So besteht etwa beim Kopieren der Daten von einer Speicherkarte die Gefahr, dass es Dateien mit identischen Namen im Backup-Verzeichnis überschreibt. Auf dem Github-Projekt des Autors [1] gibt es daher inzwischen eine überarbeitete Version des Skripts (copy_img2 statt copy_img im Projektverzeichnis files/usr/local/sbin/).

[...]

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