Die XFCE-Distribution SolydX RPI im Test

© Computec Media GmbH

Solydes Handwerk

Es muss nicht immer Raspbian sein: Das von der Linux Mint Debian Edition abgeleitete SolydX RPI macht Lust auf Desktop mit dem Raspberry Pi.

Der Name SolydXK für eine Linux-Distribution wirkt etwas befremdlich. Dabei handelt es sich um die Verschmelzung der beiden Geschmacksrichtungen SolydK (KDE) und SolydX (XFCE) dieser kleinen, gut gepflegten Distribution, die auf der jeweils aktuellen Debian-Version aufsetzt [1]. Auch eine Umsetzung auf die Plattform armhf speziell für den RasPi 2 und 3 fehlt nicht im Sortiment. Sie beruht auf der aktuellen Version von Debian für den RasPi in Form von Raspbian.

Kein Käse aus Holland

Die Distribution SolydXK stammt aus den Niederlanden und entwickelte sich 2012 aus der bei Linux Mint immer etwas vernachlässigten Linux Mint Debian Edition (LMDE). Das Projekt selbst empfiehlt seine Schöpfung für den Heimgebrauch sowie für kleine Unternehmen und Institutionen. Wir schauen uns die Version SolydX RPI [2] auf dem Raspberry Pi 3 näher an: Ziel der Umsetzung auf den RasPi ist laut Webseite ein möglichst leichtgewichtiges System ohne spürbare Einbußen beim Leistungsumfang.

Das Image von SolydX RPI auf der Webseite des Projekts ist als TAR-GZ-Archiv gepackt und knapp über ein GByte groß. Nach dem Auspacken müssen Sie das resultierende Abbild mit einem Umfang von dann 3,7 GByte mit einem Werkzeug Ihrer Wahl auf eine Micro-SD-Karte mit mindestens 8 GByte schieben. Für einen kurzen Test genügt auch eine Karte mit 4 GByte, allerdings bleibt dann nur wenig Platz für Daten.

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