Das Cubietruck im Alltagstest

Beobachtungen

Im Betrieb fällt auf, dass ein Ping vom Cubietruck nach außen nicht gelingt. Dafür verantwortlich zeichnet ein Bug in der Konfiguration von Ping im Armbian, der sich aber unkompliziert mit einer Reinstallation des Paketes iputils-ping reparieren lässt (Listing 3[14]. Danach erreichen Sie das Board via SSH (Abbildung 4), und auch anderer Rechner lassen sich vom Cubietruck aus ansprechen.

Listing 3

 

# apt-get install iputils-ping --reinstall
Abbildung 4: Der Willkommensbildschirm des Cubietruck im Terminal nach einem SSH-Login.

Der Autor verwendet derzeit den Cubietruck als mobilen Server für Linux-Schulungen. Das Board passt wegen seiner geringen Größe problemlos in jedes Handgepäck. Der Mini-Rechner dient während der Schulung als Referenz-Linux-Installation, auf der sich die Teilnehmer einloggen und lernen, mit einem Unix/Linux-System umzugehen. Das Board fungiert mit seinen LEDs und den Plexiglasplatten nicht nur als optischer Blickfang, es erweist sich auch als stabiles und zuverlässiges Arbeitsgerät für mehrere Teilnehmer.

Fazit

Kleines Gerät mit großer Power – so lautet unser das Fazit für das Cubietruck. Sie nehmen es unkompliziert und innerhalb kurzer Zeit in Betrieb und passen das System dank Armbian problemlos an Ihre Bedürfnisse an. So einfach war das Aufbauen eines Produktivsystems schon lange nicht mehr – probieren Sie es selbst aus. 

Autoreninfo

Frank Hofmann arbeitet in Berlin im Büro 2.0, einem Open-Source Experten-Netzwerk, als Dienstleister mit Spezialisierung auf Druck und Satz (http://www.efho.de). Seit 2008 koordiniert er das Regionaltreffen der Linux User Groups aus der Region Berlin-Brandenburg. Er ist zudem Co-Autor des Debian-Paketmanagement-Buchs (http://www.dpmb.org/).

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