Schlanke Webbrowser unter Raspbian

Fazit

Nahezu alle schlanken Webbrowser haben ihre Nische und damit ihre Daseinsberechtigung. Der aktuelle Trend hin zu HTTPS dürfte allerdings Netrik im WWW letztlich zum Verhängnis werden. Die Nutzung als Dokumentenbetrachter für lokale HTML-Dateien schränkt dies allerdings nicht ein. Welcher der vorgestellten Kandidaten sich für Ihre Zwecke eignet, probieren Sie am besten am lebenden Objekt aus, indem Sie die ganze Riege mit dem Befehl aus Listing 1 installieren. Der Autor dieses Artikels nutzt im reinen Text-Modus am liebsten den Klassiker Lynx, auf dem Nokia N900 greift er zu Dillo. Soll es aber schnell und grafisch sein, bei möglichst minimalem Ressourcenverbrauch, dann favorisiert er Links2 unter X. 

Listing 1

 

$ sudo apt-get install netsurf dillo links2 elinks lynx w3m w3m-img netrik

Danksagung

Der Autor bedankt sich bei Frank Hofmann und Florian Bruhin für Kritik und Anregungen im Vorfeld des Artikels.

Der Autor

Axel Beckert (http://axel.beckert.ch/) benutzt Linux seit zwei Jahrzehnten. Er freut sich, dass selbst auf seinem ersten Laptop, einem IBM Thinkpad 760 von 1996, immer noch ein aktuelles Linux läuft. Für Debian pflegt er die Pakete von Dillo, Links2 und Lynx. Daneben hatte er seine Finger auch schon in den Paketen von NetSurf und Netrik.

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