Nautische Navigation mit dem RasPi und OpenCPN

Fazit

Einmal mehr zeigt der Raspberry Pi, dass er sich bestens als Erweiterung der Technik auf Sportbooten eignet. Fernseher, GPS-Modul, Raspberry Pi und Tastatur schlagen zusammen mit rund 350 Euro zu Buche; dafür wäre mit viel Glück gerade ein günstiger Kartenplotter zu bekommen. Die RasPi-basierte Lösung bietet jedoch, anders als ein kommerzieller Plotter, auch die Möglichkeit, als zentrale Steuerkomponente an Bord zu arbeiten und obendrein NMEA-2000-Geräte direkt mit Daten zu versorgen. 

Über den Autor

Martin Gerhard Loschwitz arbeitet als Cloud Architect bei SysEleven in Berlin. Er beschäftigt sich dort bevorzugt mit den Themen Distributed Storage, Software Defined Networking und OpenStack. Falls er nicht auf Berliner Gewässern schippert, spielt er in seiner Freizeit gern Bowling.

Glossar

NMEA

Das Kürzel steht für National Marine Electronics Association. Es existieren zwei Varianten des Protokolls: Der ältere Standard NMEA 0183 stammt aus dem Jahr 1983; das neuere NMEA 2000 basiert auf dem CAN-Bus, wie er sich auch in vielen Kraftfahrzeugen findet. Die Idee hinter CAN: Alle angeschlossenen Geräte haben Zugriff auf die Datenquellen der anderen Devices. NMEA 2000 beschreibt das Protokoll, über das sie dazu via CAN-Bus kommunizieren.

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