Mit Ubos eine private Cloud aufsetzen

Auf dem PC

Für diesen Artikel kam die Variante für den PC zum Einsatz. Dazu wählen Sie auf der Projektseite das Abbild ubos_yellow_pc_x86_64_LATEST.img.xz und entpacken es. Alternativ verwenden Sie die Datei von der beiliegenden Heft-DVD. Das entpackte Image hat eine Größe von rund 3 Gigabyte.

Das System steht derzeit lediglich für die 64-Bit-Plattform bereit. Das schränkt den Einsatz älterer Hardware ein: PCs, die älter als rund zehn Jahre sind, eignen sich nicht, obwohl sie in Bezug auf die Leistungsfähigkeit ausreichend wären. Der Entwickler zeigt sich aber dem Portieren auf die 32-Bit-Plattform gegenüber offen, falls entsprechende Nachfrage bestehe.

Das entpackte Image schreiben Sie mit dem Befehl dd bs=1M if=Image of=Gerätedatei auf einen USB-Stick mit mindestens 4 Gigabyte Kapazität. Der Vorgang löscht alle Daten auf dem Stick. Um das richtige Gerät zu verwenden, nutzen Sie den Befehl lsblk in einem Terminal. Eine falsche Angabe löscht ansonsten unwiderruflich Daten.

Das Kopieren der Daten dauert unter Umständen einige Minuten. Erscheint die Eingabeaufforderung wieder, ziehen Sie den USB-Stick ab und booten den entsprechenden Rechner von dem Datenträger.

Startklar für den RasPi 2

Das Image für den RasPi ist an das neue Modell 2B angepasst. Das macht einen Test auf dem mit Quadcore-CPU und 1 Gigabyte RAM ausgestatteten Mini-PC möglich. Möchten Sie die Software auf dieser Plattform nutzen, schreiben Sie das entsprechende Image mit dem angepassten Befehl auf eine Micro-SD-Karte mit mindestens 4 Gigabyte Kapazität. Alle Daten auf der Karte gehen dadurch verloren.

Sind die Daten geschrieben, schieben Sie die Karte in den RasPi. Nachdem Sie den kleinen Rechner per Kabel an Netzwerk und Monitor angeschlossen haben, starten Sie ihn – in der Regel durch Einstecken der Stromversorgung.

TIPP

Das Einschieben und Auswerfen von SD-Karten klappt bei der neuen Version 2 des RasPi leichter als beim alten Modell, da diese jetzt im Einschub einrasten. Durch einen leichten Druck gibt der PC sie wieder frei. Einige Gehäuse erweisen sich aber nun als Hindernis; diese müssen Sie öffnen.

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